Emmerich : Der Pechvogel

"Der Feuerwerker tut mir Leid." Ein Satz, der gestern am Heißen Draht zur Promenaden-Eröffnung mehrfach zu hören war. Wie genau konnte es aber zum Debakel, zur möglichen Sabotage kommen?

Er hat das Mitgefühl von vielen Emmerichern. Hayo Wolff, dem möglicherweise die Konkurrenz beim Feuerwerk übel mitgespielt hat, hatte auch gestern keine neuen Erkenntnisse: Von dem oder den Tätern keine Spur.

In einer Woche wird das ganze Team plus Experten noch einmal zusammen kommen, um vielleicht doch noch den Grund für das Malheur zu finden: Nur 70 Prozent aller Knallkörper explodierten am Samstagabend. Im Finale waren es sogar nur zehn Prozent.

Wiederholung schon angedacht

"Ich freue mich schon auf das neue Feuerwerk. Und bei allem Verständnis für den Frust von Hayo Wolff: So schlecht war das, was gezündet hat, ja nun auch wieder nicht", sagte noch am Sonntag ein gut aufgelegter Bürgermeister Johannes Diks. Über den neuen Termin (Stadtfest im September?) wollte Wolff gestern noch nicht sprechen.

"Von mir aus wird das Feuerwerk so schnell wie möglich wiederholt", so der Neu-Hüthumer, der unbedingt beweisen will, dass er zu Recht schon viele Großaufträge perfekt umgesetzt hat. Mit Feuerwerk. Mit Musik. Mit Laserprojektionen. Oder einfach mit allen drei Komponenten zusammen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Eröffnung der Rheinpromenade

(RP)