Emmerich: Der Kirche aufs Dach geschaut

Emmerich: Der Kirche aufs Dach geschaut

An der Christuskirche wurden gestern die Sturmschäden begutachtet.

Ein mächtiger Kran "dockte" gestern an der Christuskirche an. Das Spezialfahrzeug der Firma Gardemann brachte Fachleute in luftige Höhe, die sich die Sturmschäden anschauten, die "Friedericke" im Januar angerichtet hatte.

Weil das Sturmtief damals einzelne Schieferplatten auf den Boden geweht hatte, ist seitdem der Haupteingang der Kirche aus Sicherheitsgründen gesperrt. Stattdessen müssen die Gläubigen durch den Nebeneingang, der mit einem provisorischen Dach geschützt ist, in die Kirche, die zudem - ebenfalls aus Sicherheitsgründen - umzäunt ist.

Gestern ging es erst einmal darum, herauszufinden, wie schwerwiegend die angerichteten Schäden sind. "Von unten kann man das nicht erkennen, was auch daran liegt, das sowohl die Schieferplatten als auch die Unterlage, auf der sie befestigt sind, grau sind", erklärte Pfarrer Martin Neubauer der RP.

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Er hofft, dass sich die Schäden in Grenzen halten und die Arbeiten möglichst schnell erledigt werden können. Dass die Christuskirche so lange auf die Begutachtung der Schäden warten musste, hatte seinen Grund: "Von dem Sturm im Januar waren viele Kirchen betroffen. Der Kran ist seitdem fast pausenlos im Einsatz, deshalb mussten wir bis jetzt warten", so Pfarrer Neubauer weiter.

Für die Arbeiter, die das Dach der Kirche unter die Lupe nahmen, ging es dabei hoch hinaus. Der Turm der Christuskirche ist gute 55 Meter hoch.

(RP)