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Emmerich: Der "Hülk" hautnah

Emmerich : Der "Hülk" hautnah

Das Rhein-Waal-Terminal zählt zu den Sponsoren von Nico Hülkenberg. Gestern lud der Emmericher Hafen Geschäftspartner zu einem lockeren Treffen mit dem Formel-1-Rennfahrer nach Anholt auf die Wasserburg ein.

Premiere für Nico Hülkenberg: Der junge Formel-1-Rennfahrer aus Emmerich war gestern zum ersten Mal auf der Anholter Wasserburg. Ins Park-Hotel hatte das Rhein-Waal-Terminal ihn und etwa 100 Geschäftsfreunde eingeladen. Darunter unter anderem auch den niederländischen Groß-Spediteur Wim Bosman und Vertreter der Bremer Lagerhausgesellschaft. Grund: Der "Hülk" und der Hafen sind Werbepartner. Und gestern — zwischen zwei Rennen — war ein passender Termin für den Sponsorentag. Den genoss der 22-Jährige auf der Hotel-Terrasse sichtlich.

Zurück nach Deutschland

Nico Hülkenberg — ein ganz lockerer Spitzensportler. Im Live-Gespräch mit Antenne-Moderator Andreas Kepser zeigt er auch vor den vielen Gästen keinerlei Anzeichen von Nervosität. Ganz entspannt plaudert er aus dem Nähkästchen. Erzählt von technischen Problemen am Williams-Boliden ("Momentan nicht das Auto, mit dem man Siege einfährt") und wie das Fahrerlager über Michael Schumacher denkt ("Ein alter Mann, den man aber noch nicht abschreiben sollte."). Auch Privates gibt er preis: Zum Beispiel, dass er früher "grottenschlecht" Fußball gespielt hat und er im "Zivilleben" am Steuer eines VW-Sciroccos sitzt. Noch in diesem Jahr will er seinen Wohnsitz von England wieder nach Deutschland verlegen. Ob's Emmerich wird, ist noch offen. Aber: "Ich freue mich immer, wenn ich wieder in der Heimat bin."

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So lässig Nico Hülkenberg auch auf der einen Seite ist, so ehrgeizig ist er aber auch auf der anderen. Aus seinem Ziel macht er kein Hehl: "Mit meinen Ergebnissen bin ich bislang gar nicht so zufrieden. Ich will Weltmeister werden.".

Am Wochenende hat der Mann, der von Schumacher-Manager Willi Weber betreut wird, seinen zweiten WM-Punkt eingefahren. Viele weitere — daran lässt er keinen Zweifel — sollen es noch werden. Und das übrigens weiterhin als Werbepartner des Rhein-Waal-Terminals. "Es ist toll, dass wir einen Sponsor aus Emmerich haben. Ich hoffe, dass diese Partnerschaft noch lange weitergehen wird." Nico Hülkenberg — ein echter Profi. Im Anschluss an den Plausch auf der Wasserburg ging's weiter nach Bocholt. Dort durften sich die Gäste mit dem Formel-1-Crack in der Kartbahn messen. Nicos Tipp für die Konkurrenz: "Nicht so hackig in die Kurven, lieber schön rund fahren."

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Nico Hülkenberg

(RP)