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Corona und Emmerich: Masken tragen an der Promenade

EMMERICH/REES : Masken an der Promenade: Stadt stellt Schilder auf

Die Emmericher Promenade soll kein Corona-Hotspot werden, wenn die Besucher am Wochenende bei Sonnenschein an den Rhein strömen.

Eine Lehre, die sich aus dem Besucherandrang des vergangenen Wochenendes für die Stadtverwaltung ziehen lässt, lautet: Am Rhein in Emmerich sollen Schilder darauf hinweisen, dass hier das Tragen einer Schutzmaske empfohlen wird.

Solche Schilder finden sich schon seit Wochen in der Innenstadt, erfahrungsgemäß halten sich die meisten Menschen auch daran.

Pflicht waren sie sogar, als es noch das Rheinhochwasser gab.

 „Wir wussten, dass es bei einem solchen Anlass viele Hochwasser-Touristen gibt und dass deshalb in Corona-Zeiten eine Maskenpflicht angebracht ist“, erklärte Emmerichs Stadtsprecher Tim Terhorst schon am Montag. Diese Annahme mache es auch möglich, bei Zuwiderhandlungen ein Bußgeld auszusprechen. „Wenn es eine solche Basis nicht gibt, kann jeder gegen das Bußgeld gerichtlich vorgehen und vermutlich gewinnen“, so Terhorst. Deshalb sei der Aufwand dann höher als der Nutzen. Bei der Annahme, dass es am Wochenende sonnig werde und deshalb viele Leute auf die Promenade kommen, sei das rechtlich schwieriger.

Was die Reeser Stadtverwaltung plant, ist noch nicht klar.  Eines sei aber bereits jetzt schon klar: „Gesperrt wird die Rheinpromenade wie in Düsseldorf mit Sicherheit nicht“, so Christoph Gerwers.

(hg)