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Corona in Emmerich: Alle Veranstaltungen verboten

Bis zum 19. April : Corona: Alle Veranstaltungen verboten

Die Stadt Emmerich am Rhein hat soeben eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen und zu weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus veröffentlicht. Sie betrifft öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen im Stadtgebiet, Schließung von verschiedenen Einrichtungen und Regelungen für den Zugang zu Bibliotheken oder Restaurants.

Konkret werden damit ab sofort alle öffentlichen und nicht öffentlichen Veranstaltungen sowie Versammlungen im Stadtgebiet der Stadt Emmerich am Rhein bis einschließlich zum 19. April 2020 untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften sowie Versammlungen unter freiem Himmel. Ausgenommen von dem Veranstaltungsverbot sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen, zum Beispiel Wochenmärkte.

tten Des Weiteren ist ab sofort bis einschließlich zum 19. April 2020 der Betrieb aller nachfolgenden Einrichtungen und Begegnungsstätten untersagt bzw. einzustellen: Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos, Museen, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Saunen, Prostitutionsbetriebe, Spielhallen und Wettbüros. Darüber hinaus sind alle Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen untersagt.

Der Zugang zu Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten, Cafés, Eiscafés und Imbissbetrieben sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen wird ab sofort bis einschließlich zum 19. Arpil 2020 nur unter strengen Auflagen gestattet. So muss unter anderem im Eingangsbereich eine Besucherregistrierung erfolgen und der Mindestabstand zwischen den aufgestellten Tischen zwei Meter betragen. Die Allgemeinverfügung enthält für Personen, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind ein 14-tägiges Betretungsverbot in Krankenhäusern, Kindertagesstätten oder Pflegeeinrichtungen. Auch für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden darin verschiedene Maßnahmen angeordnet, die dazu dienen sollen, das medizinische Personal zu schützen und die lokale Gesundheitsversorgung aufrecht zu erhalten. Der Fachbereich Bürgerservice & Ordnung wird noch heute damit beginnen, die Einhaltung der Allgemeinverfügung zu kontrollieren.

(hg)