Emmerich: CDU und BGE machen Ernst mit den Millionen für die City

Emmerich : CDU und BGE machen Ernst mit den Millionen für die City

CDU und BGE wollen in diesem Jahr die ersten zwei Millionen Euro als Anschub für die Emmericher Innenstadt sichern. In einem Antrag an den Rat fordern sie, dass das Geld in den städtischen Finanzen eingeplant wird.

In den nächsten Jahren sollen dann weitere acht Millionen Euro als sogenannte "Verpflichtungsermächtigung" ausgewiesen werden. Das ist eine Art Reservierung der Summe. Sie ist eingeplant und kann abgerufen werden, wenn es gebraucht wird.

CDU-Fraktionschef Matthias Reintjes und BGE-Chef Joachim Sigmund haben bereits im vergangenen Sommer ihren Plan vorgestellt, die brachliegende Innenstadt mit einem Millionen-Betrag anzuschieben. Eine Mehrheit gibt es dafür im Stadtrat. Ein Arbeitskreis aller Fraktionen hat bereits getagt und sich um Details gekümmert. Eine Entscheidung: Das Geld soll nicht direkt an die Emmericher Wirtschaftsförderung gehen, sondern entweder in einen Eigenbetrieb fließen oder als Sondervermögen deklariert werden.

In jedem Fall aber könnte bei Projekten, die der Verbesserung der Innenstadt und Förderung des Handels dienen, Wirtschaftsförderer Sascha Terörde auf hohe Summe zurückgreifen.

Gedacht haben CDU und BGE dabei beispielsweise an Immobilien an Kaß- und Steinstraße sowie deren Nebenstraßen, die dringend einer Verbesserung bedürfen und die danach für ansiedlungswillige Händler interessant wären.

Damit einher geht auch die Abstimmung innerhalb der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, wonach sich Terörde verstärkt um die Wirtschaftsförderung und Manon Loock-Braun als seine Stellvertreterin mit Prokura um Tourismus und Veranstaltungen kümmern.

(ha)
Mehr von RP ONLINE