Antrag in Rees CDU will über Tankstelle für Wasserstoff reden

REES · Die CDU will wissen, ob Rees eine oder mehrere Tankstellen für Wasserstoff benötigt. Die Stadtverwaltung soll das prüfen – und die Politik entscheiden, ob eine städtische Gesellschaft Betreiber werden kann.

 Ein Mann hält den Zapfhahn einer Wasserstoffzapfsäule an den Stutzen eines Wasserstoffautos. Ein solcher Antrieb könnte künftig eine größere Rolle spielen, glaubt die Reeser CDU.

Ein Mann hält den Zapfhahn einer Wasserstoffzapfsäule an den Stutzen eines Wasserstoffautos. Ein solcher Antrieb könnte künftig eine größere Rolle spielen, glaubt die Reeser CDU.

Foto: dpa/Sebastian Gollnow

(RP) Die Reeser CDU-Fraktion beauftragt die Stadtverwaltung zu prüfen, inwieweit die Möglichkeit und die Notwendigkeit besteht, mindestens eine Vorhaltefläche für eine Wasserstofftankstelle auszuweisen. Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marcel Becker begründet, zeichne sich die zu erwartende Mobilitätswende immer mehr ab, was gerade den ländlichen Raum vor neue Herausforderungen stelle. Für den Schwerlastverkehr, aber auch landwirtschaftliche Maschinen seien rein elektronische Antriebe voraussichtlich nicht die einzig denkbare Technik. Auch Wasserstoffantriebe scheinen eine sinnvolle Ergänzung im Bereich der Antriebstechniken zu werden. „Vor diesem Hintergrund wollen wir in Rees nicht den Anschluss verlieren. Dafür ist es aus unserer Sicht zwingend erforderlich, bei der weiteren Entwicklung unserer Stadt eine solche verkehrsgünstige Fläche mit zu planen“, so Becker.

Nach der Vorstellung der Ergebnisse der Stadtverwaltung zur Kosten-/Nutzenermittlung, will die CDU zusammen mit den anderen Fraktionen im Rat erörtern, welche weiteren Schritte für Rees möglich und aus sinnvoll seien. „Dabei können wir uns in späteren Beratungen auch Planungen zur Errichtung und Betreibung einer solchen Anlage vorstellen, ob nun durch eine der städtischen Gesellschaften oder durch einen Dritten, aber dies sollte aus unserer Sicht erst in einem zweiten späteren Schritt politisch erörtert werden“, so der stellvertretende Fraktionschef Becker.

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