Emmerich: Bühne frei

Emmerich: Bühne frei

Wer ist der Beste? Der niederrheinische Kabarettpreis "Das Schwarze Schaf" geht in die nächste Runde. Auftritte mit jeweils sechs Nominierten gibt es in Emmerich am 13. und 20. März im Stadttheater.

Zwölf Nominierte wetteifern in Vorrunden-Auftritten um den Einzug ins Finale, das am 5. Mai in Duisburg stattfindet. In diesem Jahr eine ganz besondere Ehre, denn "Das Schwarze Schaf" feiert 2018 zehnjähriges Bestehen.

In den Vorrunden zwischen dem 13. und 23. März entscheidet das Publikum, welche Kandidaten den Einzug ins Finale schaffen. In Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel treten jeweils sechs Nominierte an insgesamt acht Abenden gegeneinander an und präsentieren fünfzehnminütige Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen.

Die Nominierten sind: Artem Zolotarov (Mainz), Berhane Berhane (Heidelberg), Bernard Paschke (Bonn), Falk (Berlin), Gregor Pallast (Bonn), Ibo Profen (Saarbrücken), Konstantin Korovin (Stuttgart), Mike & Aydin (Köln), Nektarios Vlachopoulos (Heidelberg), Paul Weigl (Berlin), Rudi Schöller (Salzburg) und Salim Samatou (Köln). Kabarettist Christoph Brüske führt als Moderator durch das Programm der Vorrunden.

Das große Finale findet am 5. Mai im Theater am Marientor in Duisburg statt. Eine prominent besetzte Jury um Schauspielerin und Stand-Up Comedian Mirja Boes entscheidet über den oder die Gewinner der begehrten Auszeichnung. "Die Nominierten sind wieder hervorragend! Ich freue mich auf die Vorrunden und bin gespannt, wen das Publikum ins Finale schickt. In diesem Jahr etwas ganz Besonderes, schließlich geht es um den Jubiläumstitel", so Boes. Karten für Vorrunden und Finale sind im Ticket-Vorverkauf erhältlich. Die Karten für die Vorrunden kosten 12 Euro ggf. zzgl. VVK-Gebühren (Schüler und Studierende: sieben Euro), die Kartenpreise für das Finale liegen je nach Kategorie bei 29 Euro, 27 Euro, 24 Euro zzgl. VVK-Gebühren (50% Ermäßigung für Schüler und Studierende). Getränke und Snacks in der Pause des Finales sind inklusive.

  • Duisburg : Bewerben für den Kabarettpreis "Das Schwarze Schaf"

Hanns Dieter Hüsch, Gründer des Wettbewerbs "Das Schwarze Schaf", gilt als "Poet unter den Kabarettisten". Sein feinsinniger und nachdenklicher Humor beeinflusst bis heute viele Kabarettisten. Mit diesem Wettbewerb sollen sein Erbe gepflegt und zugleich Impulse für die Entwicklung des Wortkabaretts gegeben werden. Der Bezug zu Hanns Dieter Hüsch zeigt sich auch in der Wahl der niederrheinischen Städte Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel als Austragungsorte für die Vorrunden. 2018 feiert "Das Schwarze Schaf" Jubiläum und wird zum zehnten Mal vergeben. Der 1999 gegründete Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH. Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert. Der Gewinner des "Schwarzen Schafs" 2018 wird im Finale am 5. Mai in Duisburg gekürt und erhält 6000 Euro Siegerprämie sowie eine Gewinnertour durch die Vorrundenstädte.

Außerdem wird er sein Bühnenprogramm einen Tag nach der Siegerehrung im Theater "Die Säule" in Duisburg präsentieren. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 bzw. 2.000 Euro dotiert. Eine hochkarätig besetzte Finaljury entscheidet, wer die begehrte Auszeichnung erhält. Neben der gebürtigen Niederrheinerin Mirja Boes und dem Kabarettisten Sebastian Nitsch, Preisträger des "Schwarzen Schafs" 2016, sind Martina Linn-Naumann, Leiterin des Kleinkunsttheaters "Die Säule", Nikolaus Schneider, ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins, sowie Hartmut Krause, Kabarettexperte beim WDR, Mitglieder der Jury.

Der Kabarettist Matthias Brodowy, Gewinner aus dem Jahr 1999 und damit das erste "Schwarze Schaf", führt traditionsgemäß durch den Abend.

Der Kabarettwettbewerb "Das Schwarze Schaf" im Internet: www.dasschwarzeschaf.com.

(RP)