Brand an Sektkellerei in Emmerich durch Flexarbeiten verursacht

Brandursache in Rees ermittelt : Feuer an Sektkellerei durch Flexarbeiten verursacht

Brandsachverständigen zufolge führten vermutlich Flexarbeiten an einem abgestellten Auto zu dem Feuer in der Halle. Unklarheit besteht zu den Stromschlägen, die zwei Wehrmänner erlitten.

Vermutlich sind Flexarbeiten in der Lagerhalle auf dem Gelände der ehemaligen Sektkellerei Gut Friedburg in Rees Ursache für den Brand am 3. Januar gegen 21 Uhr. Das teilte Polizeipressesprecher Michael Ermers mit.

Am gestrigen Montag waren ein Brandsachverständiger und ein Sachbearbeiter der Kriminalpolizei vor Ort. Demnach sollen am Brandtag bis kurz vor Ausbruch des Feuers Flexarbeiten an dem alten, in der mittleren Halle des Komplexes abgestellten Feuerwehrwagen durchgeführt worden sein. „Die Person, die die Arbeiten ausgeführt hat, hatte aber bereits die Halle und das Gelände verlassen, als das Feuer ausbrach“, berichtete Ermers. Offensichtlich hatte es zunächst nur unbemerkt gekokelt, was schließlich zum Ausbruch des Feuers geführt hatte.

Grund für den von Anwohnern wahrgenommenen lauten Knall war die Explosion einer elf Kilogramm schweren Propangasflasche.

Hinsichtlich der Stromschläge, die zwei Feuerwehrleute aus Rees bei den Löscharbeiten erlitten haben sollen, gibt es inzwischen Unsicherheiten. „Inzwischen ist man gar nicht mehr so sicher, ob das stimmt“, teilte Ermers weiter mit. Denn in der Halle habe man keine offene Stromleitung vorgefunden, durch die diese Stromschläge hätten ausgelöst werden können. Zunächst hatte man mitgeteilt, dass es zu Stromschlägen nach Berührung des Feuerwehrfahrzeugs gekommen war. Hier dauern die Ermittlungen weiter an.

(rau)
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