Bienen: Heimatfreunde feiern Schleusenfest

Stadtgeschichte : Die Heimatfreunde Bienen feiern das Schleusenfest

Die Heimatfreunde haben sich für Samstag etwas Besonderes ausgedacht: Es gibt Kunst und Musik.

Die Heimatfreunde Bienen-Grietherbusch-Grietherort laden für Samstag, 28. Juli, zum Schleusenfest ein. Das Alter der Schleuse ist nicht genau bekannt, man hat lediglich ihre Erwähnung in alten Dokumenten von 1920 gefunden. In absehbarer Zeit wird es die Schleuse nicht mehr geben, sie soll im Rahmen der Deichsanierungsarbeiten abgerissen werden. Was viele Bienener bedauern, diente die Schleuse doch jahrzehntelang als Treffpunkt für Jung und Alt. Besonders gern trafen sich an diesem verschwiegenen Ort verliebte Pärchen, um erste Zärtlichkeiten auszutauschen. Auch fand an diesem historischen Ort 1950 das Treffen von einigen Männern aus Bienen statt, um ein Tambourcorps in Bienen zu gründen.

Die Idee zu diesem Schleusenfest stammt von der Bienenerin Roswitha Lohmann und wurde von den Heimatfreunden sofort aufgegriffen. Roswitha Lohmann ist Künstlerin, daher wird das Programm viel Künstlerischen beinhalten. Gestartet wird am Samstag um 16.30 Uhr an der Kirche St. Cosmas und Damian in Bienen, dort wird Hansi Schlaghecken von den Heimatfreunden die Gäste begrüßen und auf die Geschichte der Schleuse eingehen. Dann wird in der Kirche eine Kunstausstellung eröffnet. Zu sehen sein werden Arbeiten von Christina Büsen, Rainer Heuser, Karl Reintjes und Roswitha Lohmann. Die Chorgemeinschaft Bienen tritt auf. Einer der Höhepunkte wird um 18 Uhr der Gang zur Schleuse sein. Dort ist die Installation „Einblicke“ von Oliver Kretschmann zu sehen. Dort wird auch die Trommlergruppe um Rainer Heuser zu hören sein.

Um 19 Uhr geht’s am Bürgerhaus in Bienen weiter. Dort steht der Biwak-Getränkewagen, es gibt Leckeres vom Grill, die Akkordeongruppe Bedburg-Hau tritt auf, es gibt kreative Angebote für Kinder und eine Beamer-Show.

(RP)