BGE will Ortstermin wegen Tisch-Verbot in Emmerich

Emmerich : Tisch-Verbot: BGE will sich das vor Ort anschauen

Probieren geht über Studieren. Die BGE will, dass sich alle Politiker mit der Verwaltung am „Tatort“ treffen.

Der Vorsitzende der BürgerGemeinschaft Emmerich (BGE), Joachim Sigmund, führte am Mittwoch mit dem zuständigen 1. Beigeordneten, Stefan Wachs, zur Problematik der Außengastronomie im Bereich Christoffeltor ein ausführliches Gespräch, bei dem die unterschiedlichen Positionen, Sichtweisen und Interessenlagen deutlich wurden. Diese erfordern, so Joachim Sigmund, eine sachliche Abwägung vor einer abschließenden Entscheidung.

Im Nachgang zu diesem Gespräch im Emmericher Rathaus bat der BGE-Vorsitzende deshalb beim zuständigen Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung (ASE), Albert Jansen, um einen Ortstermin zu diesem Thema mit Beteiligung der Verwaltung und Vertretern der Feuerwehr. Der Termin steht inzwischen fest und wird am Dienstag, 3. September, um 17 Uhr vor der sich anschließenden Ausschusssitzung des ASE stattfinden.

Die BGE hatte zusätzlich beantragt, die sogenannte „Mittelzone“ der Rheinpromenade zu diesem Termin so „auszutrassieren“, dass die kritischen Bereiche von verschiedenen Standorten aus erkannt und unter Abwägung verschiedener Interessen eine Bewertung vor Ort möglich wird. Der Blick ins Gelände und der direkte Austausch vor Ort sollte zu einer sachgerechten gemeinsamen Lösung führen, hofft BGE-Chef Joachim Sigmund.

(RP)
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