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BGE schlägt "Essbare Stadt" für Emmerich vor

Emmerich : „Essbare Stadt“ - BGE möchte das für 2022

Gemüse statt Rasen: Die BGE hat eine Idee, wie Emmerich ökologischer werden kann. Dafür muss das Rad nicht neu erfunden werden. Vielleicht wird es ja schon etwas im Jahr 2022.

Essbare Stadt. Was auf den ersten Blick seltsam klingt, ist eine Idee, die es in Deutschland bereits gibt und hinter der der Versuch steckt, ein wenig Ökologie in die Stadt zu bekommen.

Die BGE-Fraktion hat den Antrag dazu an den Bürgermeister in Emmerich gestellt. Geprüft werden soll, ob sich so ein Projekt umsetzen lässt.

Worum geht es?

Essbare Stadt nennen sich eine Reihe von Projekten für die Nutzung städtischen Raums zum Anbau von Lebensmitteln. 

Auf Emmerich übertragen möchte die BGE, dass im kommenden Jahr in der Stadt und in allen Ortsteilen solche Bepflanzungen umgesetzt werden.

Die Kommunalbetriebe und die Ortsvorsteher sollen bei der Suche nach geeigneten Standorten einbezogen werden.

In dem Antrag der BGE heißt es: „Hierbei ist zu prüfen,  welche städtischen Frei- und Freizeitflächen zum Anbau von regionalen Gemüse- und Obstsorten in den Emmericher Ortsteilen in Frage kommen. Welche Voraussetzungen  zu schaffen sind, um die Bepflanzung im Ehrenamt, das heißt unter Einbindung interessierter Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Kindergärten und Vereine auf eine breite und nachhaltige Basis zu stellen. Ob im Rahmen der Nachbepflanzung vorhandenes Stadtgrün sukzessiv und möglichst kostenneutral auf Gemüse- und Obstsorten umgestellt werden kann.“

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Das Projekt sei kein neues, sondern schon in zahlreichen Städten in Deutschland realisiert. Es erkläre sich von selbst. Als Blaupause könne die Stadt Andernach (www.andernach-tourismus.de) herangezogen werden, wo als touristischer Höhepunkt sogar öffentliche Stadtführungen zum Thema „Essbare Stadt“ durchgeführt würden.

Die BGE beantragt, erforderliche Gelder im Haushalt 2022 zu veranschlagen.