Beste Stimmung bei der EKV-Sitzung in Emmerich

Venezianische Nacht im Saal Kapaunenberg : Beste Stimmung bei der EKV-Sitzung

Musik und Gags am laufenden Band brachten den Saal Kapaunenberg zum Kochen.

Karneval vom Feinsten: Spektakuläre Tänze, lustige Büttenreden, mitreißende Musikbeiträge und gut aufgelegte Moderatoren begeisterten am Samstag im vollbesetzten Saal Kapaunenberg bei der EKV-Sitzung das Publikum. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch die passend zum Thema mit fantasievollen Kostümen verkleideten Zuschauer und der mit Masken, Federgestecken und Luftballons wunderschön geschmückte Saal sorgten für ein venezianisches Feeling und beste Stimmung nach dem Motto: Venedig, Gondeln, Karneval – beim EKV ist Maskenball.

Dabei war die EKV-Präsidentin Annette Arntzen ganz schön aufgeregt. „Das macht mich echt nervös, wenn man vor so vielen Menschen auf der Bühne steht“, gab sie zu, als sie sich bei der Moderation etwas verhaspelte, doch dann meisterte sie das weitere Programm mit Hilfe ihres neuen Vizes Ralf Bister und einigen Komitee-Kollegen souverän.

Was wäre eine „Venezianische Nacht“ ohne Masken? Das Publikum im Saal Kapaunenberg hatte sich stilecht vorbereitet. Foto: Stade, Klaus-Dieter (kds)

Eingestimmt wurden die Närrinnen und Narren vom Gesangstrio Robin Kodera, Michael Beyer und Ralf Bister mit dem Song „Amore mio – in Venedig ist Maskenball“. Und dann folgte ein Höhepunkt dem nächsten. Die EKV-Diamonds begeisterten mit einem Marschtanz, bevor Vivien Wemmers als „Frau vom Bau“ in die Bütt ging. „Ich habe einen Job am Neumarkt: Ich soll mit’m Bagger dat Loch en bissken größer machen“, erzählte sie und sang das Lied „Gibt dat noch wat?“ mit der Antwort: „Neumarkt wird so wunderschön, Ihr werdet es noch alle seh’n. Dat wird noch wat!“ Elke Rozendaal philosophierte als italienische Senora über „individuelle körperliche Düfte“ oder italienisch „Gusto penetranto“.

Jubelnden Applaus bekamen die Hüthumer Funken für die Premiere ihres Dschungel-Tanzes, die „BonAmies“ aus Praest für ihren grandiosen Tanz zum Thema „Mädelsabend“ und die Tanzgruppe „Eclipse“ aus Kleve, die bei ihrem Auftritt mit japanischen Trommeln und chinesischen Drachen spektakuläre Hebefiguren und Sprünge zeigten. Mit Live-Musik brachten zuerst Robin Kodera und Anna Kern, dann rund zwei Dutzend Musiker – die „Kleefse Tön“ – den Saal zum Kochen und zum Mitsingen.

Zu Tränen gerührt waren Prinz Manuel und Prinzessin Kirsten, als überraschend ihre eigenen Grün-Weiß-Funken den neuen Gardetanz zeigten. „Wir wissen, dass Ihr ihn nächste Woche bei Eurer Sitzung aus Termingründen nicht sehen könnt“, sagte Netty Arntzen.

Lustig ging es weiter mit Silke Esser, die erzählte, was sie so mit Ehemann Günter im Wartezimmer des Arztes erlebte. Und Franz Feyen stand vor dem Richter des Amtsgerichtes, Albert Mosterts, und musste erklären, warum seine ersten drei Frauen an Pilzvergiftung und die vierte an einem Schädelbasisbruch gestorben waren: „Die wollte die Pilze nicht essen, da habe ich ihr die Pfanne übergebraten.“

Die gute Nachricht: Die unlängst beim Prinzenztreffen entwendeten Kameras der Photo-Ecke-Fotografen Hubert Hermanns und Daniel Jamin sind wieder da. Auf den ersten Blick unbeschädigt, nur dass eine Speicherkarte fehlte und die andere leer war.

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