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Baugebiet Kampschultenhof in Haldern

Rees : Politik stimmt über neues Baugebiet in Haldern ab

Bauausschuss behandelt am 6. September unter anderem auch das Thema „Starkregen“. Verwaltung schlägt weitere Analyse vor.

Mit dem Ausschuss für Umwelt, Planung, Bau und Vergabe (kurz: Bauausschuss) endet am 6. September um 17 Uhr die Sommerpause für die Kommunalpolitiker der Stadt Rees. Neben kleineren Tagesordnungspunkten steht insbesondere die Aufstellung eines Bebauungsplanes H9 „Kampschultenhof“ auf der Tagesordnung. Wie berichtet, möchte die Verwaltung auf einer Gesamtgröße von 14.985 Quadratmetern ein neues Wohngebiet in Haldern ausweisen. Das Gebiet wird durch die Straßen „Motenhof“ (Osten), Schultkampstraße (Nordwesten) und Halderner Straße (Südwesten) begrenzt und soll zur Erschließung der Grundstücke einen neuen Verbindungsweg erhalten.

Die Verwaltung schlägt vor, in dem Gebiet Einzel- und Doppelhausbebauung zu ermöglichen. Je nach Zuschnitt der Grundstücke könnten in der Ortschaft Haldern somit 20 bis 25 neue Bauplätze geschaffen werden. Da mit dem bisherigen Eigentümer der Fläche ein Vertrag im Rahmen des kommunalen Baulandmanagements geschlossen werden konnte, erfolgt die Vermarktung des Baugebietes über die Stadt Rees.

Der Bauausschuss gibt am 6. September eine Empfehlung für den Rat der Stadt Rees ab. Dieser beschließt über die Aufstellung des Bebauungsplanes in seiner Sitzung am 13. September.

Der Abwasserbetrieb der Stadt Rees und das Bauamt der Stadt Rees stellen mit dem Ing.-Büro Hydrotec aus Aachen zudem in einem Zwischenbericht die gewonnenen Erkenntnisse zum Thema Starkregenereignisse vor. Bezogen auf das in Auftrag gegebene Screening-Modell schlägt die Verwaltung eine noch tiefergehende Analyse vor, um Risikopotentiale detaillierter erkennen zu können. Konkrete Auswertungen aus dem Generalentwässerungsplan  liegen dem Abwasserbetrieb inzwischen vor. Dem Ausschuss werden in der Sitzung daher bereits Maßnahmen vorgestellt, die zum besseren Abfluss des Abwassers zeitnah umgesetzt werden sollen. Dabei handelt es sich um Kanalerneuerungsmaßnahmen und Dimensionsvergrößerungen in Haffen und Haldern.

 Die Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung, Bau und Vergabe findet am 6. September um 17 Uhr im Sitzungssaal des Reeser Rathauses statt. Die Sitzung ist öffentlich. An den öffentlichen Teil schließt sich ein nicht-öffentlicher  an, an dem nur Politik und Verwaltung teilnehmen können.

(RP)