Aus dem Heimatkreis Heelden soll ein Verein werden

Gesellschaft : Aus dem Heimatkreis soll ein Verein werden

Der offizielle Ansprechpartner des Heimatkreises Heelden, Johannes Epping, lädt zum Gespräch ein.

(seul) Seit November hat Johannes Epping ein neues Amt inne: Der 53-Jährige ist der offizielle Ansprechpartner des Heimatkreises Heelden. Und als dieser hat er festgestellt: „Es kann so nicht weitergehen.“ Um den Heimatkreis zukunftsfähig zu machen, lädt der emsige Heimatverbundene am Dienstag, 11. Juni, zu sich ein. Um 18 Uhr beginnt das Treffen in seinem Haus an der Feldstraße 23. „Ich möchte den Vorschlag machen, dass wir einen Verein gründen. Wir könnten kaufen, pachten, mieten und Spendenquittungen ausstellen“, zählt der 53-Jährige die Vorteile auf. 

Momentan ist jeder Heeldener quasi Mitglied des Heimatkreises. Als Verein müsste ein Beitrag erhoben werden. Zwölf Euro jährlich zum Beispiel. „Ich könnte dann auch etwa Heeldenern zu runden Geburtstagen oder Hochzeitstagen gratulieren. Doch selbst wer nicht im Verein Beitrag zahlt, darf Vorschläge machen und mitreden“. Epping möchte auf der Versammlung über die Möglichkeit eines erweiterten Vorstands sprechen. Bislang haben nur er und Christoph Bolk (Kassierer) ein Amt inne. „Jeder aus dem Vorstand sollte dann noch als Pate einen weiteren, jüngeren Mitstreiter bekommen, der ihn unterstützt“, schwebt ihm ein Modell für die Zukunft vor.

Größtes Manko bleibt, dass es nach dem Abriss der Grundschule keinen geeigneten Platz für Aktivitäten gibt. So wird in diesem Jahr Johannes Epping keinen eigenen Weihnachtsmarkt auf seinem Grundstück anbieten. Vielmehr wollen sich die Vereine zusammentun und einen gemeinsamen Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende veranstalten. Doch auch hier ist der Veranstaltungsort noch ungewiss. 2019 auf keinen Fall stattfinden wird im Übrigen das Radler-Café und auch nicht „Zwiebelkuchen und Federweißer“. 2020 soll das Radler-Café aber wieder öffnen und sich dann wieder mit „Zwiebelkuchen und Federweißer“ im Zwei-Jahres-Turnus abwechseln.

Freuen können sich die etwa 1000 Einwohner Heeldens auf das Ernte-Dank-Fest – bei dem aber auch noch der Veranstaltungsort offen ist. Fest steht aber, dass es wieder in der Vorweihnachtszeit ein Tannenbaum-Einsingen geben wird. Beim 1. FC Heelden soll ein Tannenbaum gepflanzt werden, an dem sich dann gemeinsam versammelt wird.

Sofern Epping hoffentlich mehr aktive Mitstreiter akquirieren kann und eventuell aus dem Heimatkreis ein Heimatverein wird, möchte Epping auch andere Projekte angehen. Gern würde er sich mit dem Heimatkreis beim Isselburger Stadtfest mit einem eigenen Stand präsentieren und auch wieder ein größeres Projekt für den Ort Heelden selbst auf die Beine stellen.