Aquatec in Emmerich sucht Fachkräfte

Aus der Wirtschaft : Fachkräfte gesucht: Aquatec geht neue Wege

Zurzeit erhält ein junger Zuwanderer die Möglichkeit, eine Ausbildungsvorbereitung abzuschließen

Das Emmericher Unternehmen Aquatec und die Bundesagentur für Arbeit gehen neue Wege zur Gewinnung von Fachkräften. Neben der üblichen Ausbildung von jungen Leuten wurde jetzt auch ein junger Zuwanderer in das Unternehmen integriert. Er absolviert zurzeit ein ausbildungsvorbereitendes Programm. Wenn er dies erfolgreich durchlaufen sollte, schließt sich für ihn eine reguläre Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Frästechnik an. „Wenn beide Seiten wollen, kann man auch auftretende Anlaufschwierigkeiten meistern“, sagt Lucia Esposito, geschäftsführende Gesellschafterin bei Aquatec.

Darüber hinaus gibt es Kontakte zum Theodor-Brauer-Haus (TBH), sodass die Teilnehmer des Bildungsträgers regelmäßig Praktika in dem Unternehmen absolvieren. Ebenso engagiert ist das Unternehmen, wenn es darum geht, die Fachkräfte im Unternehmen zu halten: Angebote zur Weiterbildung, Sommerfeste mit den Mitarbeitern aus sieben Nationen und ihren Familien sowie weitere Aktionen tragen dazu bei. „Ein gutes Beispiel zeitgemäßer Personalpolitik“, sagte Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel. Sie war angetan von der Strategie zur Gewinnung und Entwicklung von Fachkräften.

Ossyra wurde von Christina Hesseling, die das Unternehmen als Arbeitsvermittlerin im Arbeitgeber-Service betreut, begleitet. Die Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel besucht regelmäßig Unternehmen in den Kreisen Wesel und Kleve, um deren Verfahrensabläufe kennenzulernen und sich über aktuelle Themen rund um den Arbeits- und Ausbildungsmarkt auszutauschen. Dabei geht es unter anderem um die Möglichkeiten, die das neue Qualifizierungschancengesetz zur Weiterbildung von Beschäftigten eröffnet

(mavi)
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