Anholt: Feuerwehr löschte Brand bei Firma Trox

Mehr als 60 Einsatzkräfte vor Ort: Feuerwehr löschte Brand bei Trox

Gegen 22 Uhr brach ein Feuer in der Fertigungshalle der Anholter Firma aus. Bei dem Versuch den Brand zu löschen, verletzten sich mehrere Mitarbeiter.

Am Dienstag schulg um kurz vor 22 Uhr die Brandmeldeanlage bei der Firma Trox an und löste einen Feuerwehreinsatz aus. In einer Fertigungshalle war dort ein Feuer ausgebrochen. „Während der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte schon starke Rauchentwicklung festgestellt werden“, sagte der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Isselburg, Oliver Kiefmann. Nach einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter wurde der Löschzug Isselburg sowie das DRK Isselburg und zwei Rettungswagen nachalarmiert.

In einer der drei Fertigungshallen der Firma stand eine Absauganlage in Flammen. „Sofort nach Ausbruch des Feuers haben die anwesenden Mitarbeiter der Nachtschicht versucht, den Brand zu löschen“, sagt Paul Schwarz, Leiter der Abteilung Bauwesen und Sicherheit, bei Trox. Mit Feuerlöschern versuchten sie den Brand einzudämmen. Was auch teilweise gelang. Allerdings nicht ohne Folgen. „Drei Mitarbeiter haben wohl zu viel von dem Löschpulver der Feuerlöscher eingeatmet. Dadurch ist es zu Reizungen der Atemwege gekommen“, so Schwarz. Sie wurden daher vorsorglich von einem Notarzt behandelt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Einsatzkräfte löschten den Brand schließlich unter schwerem Atemschutz. Um 23.20 Uhr war der Einsatz abgeschlossen. Insgesamt waren am späten Dienstagabend 50 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz sowie noch einmal 16 Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes. Auch Bürgermeister Michael Carbanje verschaffte sich persönlich ein Bild der Lage vor Ort an der Gendringer Straße in Anholt, ebenso wie Vertreter des Ordnungsamtes der Stadt Isselburg.

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Wie es zu dem Feuer in der Absauganlage kommen konnte, ist noch nicht klar. Die Mitarbeiter der Frühschicht bei der Firma Trox, an deren Standort in Anholt rund 700 Mitarbeiter beschäftigt sind, konnten wie gewohnt ihren Dienst starten. Wie hoch der Schaden ist, konnte noch nicht beziffert werden. Er sei laut Trox aber eher gering.

Am Mittwochmorgen musste zunächst die Einsatzstelle noch gereinigt und aufgeräumt werden, bevor wieder mit der Produktion in der Fertigungshalle begonnen werden konnte.

(seul)
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