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Emmerich: Alindao-Reisegruppe kehrt nach Warnung zurück

Emmerich : Alindao-Reisegruppe kehrt nach Warnung zurück

Neben der umstrittenen Postkartenaktion von Rita Hübers gibt es einen neuen Konflikt in der Christophorus-Gemeinde. Die Jugendlichen, die zum Besuch nach Alindao in der Zentralafrikanischen Republik aufgebrochen sind, kehren aus Sicherheitsgründen bereits am zweiten Weihnachtstag zurück.

In der Kritik von Pastor Karsten Weidisch stehen dabei auch die Organisatoren der Reise, Rita Hübers und Leo Pastor. Sie hatten mit den Eltern der Jugendlichen beschlossen, dass die Gruppe nach Alindao fährt, obwohl es für das Land eine Reisewarnung des Außenministeriums gibt. "Wir hatten vorher mit Bischof Nestor im Land telefoniert, der uns gesagt hat, dass es in Alindao und in der Hauptstadt friedlich sei. Er war in die Hauptstadt gefahren, wo die Jugendlichen akommen sollten", so Leo Pastor. Pastor Karsten Weidisch war über die Vorgänge nicht informiert worden und hat bereits erklärt, dass er es nicht zugelassen hätte, dass die Jugendlichen in das Land fliegen.

Die Emmericher sind aus Furcht vor Rebellenangriffen nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt geblieben und haben den Weg über Land nach Alindao nicht angetreten. "Wir haben beschlossen, dass sie zurückkehren", so Pastor. In keinster Weise habe man leichtfertig gehandelt. "Zumal zwei Kinder von Rita Hübers ja auch in der Reisegruppe sind."

(hg)