Abgeordneter Rouenhoff spricht in Haldern zum Volkstrauertag

Volkstrauertag in Halderne : Rouenhoff: „Frieden ist das Vermächtnis der EU-Gründer“

MdB Stefan Rouenhoff hielt in Haldern die Ansprache bei der Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Er wünsche sich für seine Kinder und alle nachfolgenden Generation weiterhin den Frieden, die Sicherheit und den Wohlstand, alles, wir bereits so lange genießen dürfen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff, hat bei der Veranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Ehrenfriedhof in Haldern an die EU als Friedensprojekt erinnert. Als ehemaliger Politiker Deutschlands im Europäischen Parlament stellte er die Wichtigkeit der EU im Hinblick auf aktuelle Gegenbewegungen besonders heraus. Er sprach daher vom Frieden als dem „Vermächtnis der Gründerväter der EU“, der auf keinen Fall als selbstverständlich angesehen werden dürfe. Er berichtete auch davon, wie der heutige Ehrenfriedhof Ende des Zweiten Weltkrieges 1944 eingerichtet werden musste. Der ehemalige Sportplatz, eine private Schenkung, wurde ein Friedhof, weil es keine regulären Friedhöfe mehr gab.

In diesem Kontext solle man heute „für den Frieden einstehen, im Großen und im Kleinen“ und nicht den einfacheren Weg der Populisten und Demagogen gehen, sagte Rouenhoff. Insbesondere müsse erkannt werden, dass dieser Weg, der eben nicht auf zwischenstaatliche Kooperation abzielt, „keine Probleme löst, sondern uns an den Abgrund treibt.“ Er wünsche sich für seine Kinder und alle nachfolgenden Generation stattdessen weiterhin den Frieden, die Sicherheit und den Wohlstand, alles, was wir bereits so lange genießen dürfen.

Mitwirkende waren auch die Feuerwehrmänner aus dem Löschzug Haldern, der Männerchor aus Haldern und das Halderner Blasorchester.  Nach Liedvorträgen und der Kranzniederlegung, unter anderem durch Bürgermeister Christoph Gerwers und Pfarrer Michael Eiden war die Gedenkstunde beendet. „Eine würdige Trauerfeier“ lobte Dominik Rotering aus dem Halderner Balsorchester die Beiträge aller Beteiligten. An vielen weiteren Orten, auch in Emmerich und Isselburg, wurde er Toten gedacht.

(jms)
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