Baustelle in Emmerich Eine „Herkulesaufgabe“ auf der A3

Emmerich · Noch bis Montag ist ein Autobahn-Teilabschnitt vor Emmerich gesperrt. Die Asphaltdecke wird erneuert, und das rund um die Uhr. Doch wie funktioniert das XXL-Vorhaben? Projektleiter Erdal Zorlu gibt Antworten.

 Projektleiter Erdal Zorlu ist zufrieden. „Wir bauen hier für Jahrzehnte“, sagt der Diplom-Ingenieur.

Projektleiter Erdal Zorlu ist zufrieden. „Wir bauen hier für Jahrzehnte“, sagt der Diplom-Ingenieur.

Foto: Maarten Oversteegen

Es ist gewissermaßen ein gespenstisches Bild, das sich dieser Tage auf der A3 zwischen der Grenze zu den Niederlanden und der Anschlussstelle Emmerich-Ost in Fahrtrichtung Oberhausen bietet. Kein Auto brettert über den Asphalt, die LKW fahren Schrittgeschwindigkeit. Plötzlich wirkt die Fernverkehrsstraße keineswegs mehr gefährlich. Stattdessen prägen Arbeiter in Warnwesten das Bild der Autobahn. Sie sorgen im Auftrag der staatlichen Autobahn GmbH und im Drei-Schicht-System dafür, dass die marode Asphaltdecke in beide Richtungen erneuert wird.