420 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Emmerich

Neujahrsempfang : Die Bürger als Lichtblick

Am Neujahrsempfang der Stadt Emmerich im PAN Kunstforum nahmen am Donnerstagabend rund 420 geladene Gäste teil. In seiner Ansprache lobte Bürgermeister Peter Hinze Hilfsbereitschaft und Engagement der Bürger. 

Rund 420 Gäste aus dem Vereinsleben – unter anderem Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Gesellschaft, Justiz und Polizei, Unternehmer, von der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW und viele ehrenamtlich Tätige, wie die Bürgerbus-Fahrer, dazu seine Amtskollegen Christoph Gerwers aus Rees und der stellvertretende Bürgermeister Josef Gietemann aus Kleve, konnte Bürgermeister Peter Hinze am Donnerstag beim Neujahrsempfang im PAN begrüßen. „Im vergangenen Jahr haben wir zum ersten Mal „ganz normale“ Bürger eingeladen – unabhängig von Amt oder Funktion. Das ist sehr positiv angekommen, so dass wir auch in diesem Jahr wieder 250  zufällig aus dem Melderegister ausgewählt haben. Wenn man die Einladungsliste so durchblättert, ist das ein ganz bunter Querschnitt durch die Nationalitäten und Generationen unserer Emmericher Bevölkerung“, so der Bürgermeister.

Unter ihnen war auch der siebenjährige Samí Zampieri.  „Er hat im Dezember in der Sendung „Klein gegen Groß“ mit Kai Pflaume ordentlich die Werbetrommel für Emmerich am Rhein gerührt. Lieber Samí, das war eine große Show, die du da abgeliefert hast. Du hast den Emmericher Eimer in ganz Deutschland bekannt gemacht – und das zur Prime Time am Samstagabend“, freute sich Hinze und schenkte dem Jungen eine Katjes-Box.

Emmerich sei eine Stadt, in der Kunst und Kultur schon seit Jahrzehnten groß geschrieben wird, so Hinze. Das Lichtkunst-Projekt von Oliver Kretschmann im letzten Jahr  habe ihn in seiner Vorbereitung für den Neujahrsempfang ein wenig inspiriert. „Auch ich will einige wesentliche Punkte, die die gesamte Stadt, seine Bürger und mich besonders bewegt haben, beleuchten und vielleicht auch ein Stück ins rechte Licht rücken. Seien Sie sicher, dass in meinen Worten das Licht überwiegt. Für Schatten sorgen schon andere.“ Was aktuell ganz besonders hell strahle, seien die Entwicklungen am ehemaligen Kasernengelände. „Dort erwächst ein neues Quartier, das in seiner Konzeption für die Region einzigartig ist.“

Licht gebe es auch beim Thema Bildungsstandort. Alle Grundschulen seien mit modernen Smartboards oder Touchpannels ausgestattet. Und es werde weiter investiert - über 15 Millionen Euro in ein modernes und multifunktionales Schulgebäude, in dem auch das Jugendcafé seinen Platz finden wird.

Zum Neumarkt sagte der Bürgermeister: „Sicherlich – vieles hätte, auch nach meinem Geschmack, deutlich schneller umgesetzt werden können. Wichtig ist, nicht immer wieder aufs Neue das Negative zu betonen, sondern beim Projekt Neumarkt positiv in die Zukunft zu blicken.“ Weitere Themen waren der Masterplan in Elten, Betuwe, Wanderarbeiter und auch der schlimme Brand in der Silvesternacht. Ein echter Lichtblick seien die vielen Bürger, die einfach geholfen haben. „Das hat mir mal wieder gezeigt, dass wir hier in Emmerich zusammenstehen und füreinander da sind, wenn es drauf ankommt.  Und das  macht mich stolz.“

(Monika Hartjes)
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