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Schüsse auf Hausfassade: Zweieinhalb Jahre Haft für Duisburger

Schüsse auf Hausfassade : Zweieinhalb Jahre Haft für Duisburger

Wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz muss ein Mann aus Duisburg für zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Im Oktober vergangenen Jahres schoss er ziellos mit einer halbautomatischen Faustfeuerwaffe in die Luft.

In Hochfeld beschädigte er die Fassade eines Hauses. Ein Geschoss endete in der Schlafzimmerwand eines Anwohners. Der Richter nannte den Vorfall "eine ausgesprochen gefährliche Geschichte", die fast schief gegangen wäre. Der Vorwurf des versuchten Totschlags bestätige sich allerdings nicht, da der Angeklagte gar nicht vor hatte, einen anderen Menschen zu verletzen.

"Das Ausleben einer gewissen Geltungssucht an einem relativ ereignislosen Abend", vermutete der Richter als Motiv. Schwer wiege, dass der Angeklagte die Waffe nicht nur mit sich führte, sondern auch auf offener Straße Gebrauch davon machte. Eine Bewährungsstrafe sei hier nicht mehr vertretbar.

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