Duisburger Zoo: Bei Hitze essen Tiere Wassereis

Duisburger Zoo : Bei Hitze essen Tiere Wassereis

In den letzten Wochen nutzten zahlreiche Tiere gerne eine Abkühlung, um der Hitzewelle in Nordrhein-Westfalen zu entkommen. Am Donnerstag gab es für einige Tiere im Duisburger Zoo eine ganz spezielle Erfrischung: gefrorenes Futter.

Mit Eistorten aus gefrorenem Fleisch für Eisbären und kalten Spritzduschen für Stachelschweine kümmern sich die Tierpfleger um ihre Schützlinge. Nordische Tiere wie Wölfe oder Elche seien bei diesem Wetter zwar sehr träge, erklärt die Zoobiologin. "Aber mit Bädern und Schläfchen im Schatten geht es ihnen auch bei 37 Grad noch gut". Auch die Fische und Pinguine im Aquarium Sealife bei Königswinter werden bei Hitze mit gefrorenen Wassermelonen gefüttert.

Schon in den letzten Wochen konnte man beobachten, wie die Tiere versuchten die hohen Temperaturen zu ertragen. Als - zumindest sprichwörtlich - wasserscheue Katze, wagte zum Beispiel ein Tiger ein kühlendes Bad in dem Wasser innerhalb seines Geheges.

In der freien Natur bereitet der Sommer noch keine Probleme: Laut einem Sprecher des Naturschutzbundes (Nabu) sind die Wasserstände in den meisten Seen bisher hoch genug und durch die abwechselnd wärmeren und kälteren Tage besteht noch keine Gefahr für den Fischbestand in Nordrhein-Westfalen. Bedenklich für die Wasserqualität werde es erst bei langen Dürreperioden.

(lnw)
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