Duisburg: Zehn-Punkte-Papier für Wedau

Duisburg: Zehn-Punkte-Papier für Wedau

3000 Wohnungen, universitätsnahe Nutzungen und Gewerbe.

In den kommenden Jahren entsteht in Wedau das größte regionale Wohnungsbauprojekt in Nordrhein-Westfalen. Ein Zehn-Punkte-Papier zur Entwicklung des Geländes wurde nun auf der Immobilienmesse Expo Real in München in Anwesenheit von Vertretern von Bahn, Land und Stadt unterzeichnet. Auf dem rund 90 Hektar großen Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs und Ausbesserungswerkes soll bekanntlich ein attraktives Wohn- und Arbeitsquartier mit bis zu 3000, teils öffentlich geförderten Wohnungen, entstehen. 30 der 90 Hektar sind für universitätsnahe Nutzungen und Gewerbe vorgesehen. Geplant ist zudem der Bau einer neuen Bahnhaltestelle Wedau/Bissingheim, der die beiden alten Haltepunkte Wedau und Bissingheim ersetzen soll.

Michael Groschek, Landesminister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, erklärte auf der Expo Real: "Für das Land Nordrhein-Westfalen bedeutet diese Flächenentwicklung eine nachhaltige stadtentwicklungspolitische Investition in die Zukunft der Region. Das Beispiel Wedau zeigt auf eindrucksvolle Weise, welches Potenzial in Brachflächen schlummern kann. Ich hoffe, dass dieses Projekt eine Blaupause auch für andere Kommunen wird." Die GEBAG wird bei dem Projekt die zentrale Rolle bei der technischen Umsetzung für die Erschließung und Baureifmachung übernehmen, so deren Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. Die Aufbereitung der Grundstücke hat bereits begonnen, so wurde die Bahntechnik zurückgebaut. Im nächsten Schritt soll nun gemeinsam mit der Stadt die Flächenverfügbarkeit aller Eigentümer herbeigeführt werden und der Bebauungsplan entstehen. Bis 2018 soll das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen sein.

(RP)
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