Duisburg: X-Factor-Star David Pfeffer trat im Grammatikoff auf

Duisburg : X-Factor-Star David Pfeffer trat im Grammatikoff auf

David Pfeffer, der Sieger der Castingshow "X-Factor" und zudem Duisburger Polizist, gab ein Konzert im überfüllten Grammatikoff und brachte den Glamour des Pop-Business gleich mit.

Taschenkontrollen am Eingang, mehrere Türsteher und besorgt dreinblickende Elternpaare ließen den Unterschied zu "großen" Rockkonzerten vergessen. Obwohl der Einlass erst um 19:30 Uhr gewährt wurde, harrten einige Fans bereits schon Stunden vorher in der Kälte aus, um einen Platz an der Bühne zu ergattern.

In klassischer Rock/Pop-Besetzung mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und E-Piano präsentierte sich Pfeffers Band "Inpaticula". Der Sänger sagte, dass die Band in dieser Besetzung schon lange vor dem" Casting-Trouble" bestand und rückte seine Mitmusiker ein wenig aus seinem Schatten heraus. Die Band nutzte die euphorische Stimmung und animierte das Publikum immer wieder zum Mitsingen.

Die im ganzen Saal spürbare Sympathie für den Sänger baute dieser konsequent mit Duisburger Anekdoten aus und erklärte, wie er früher im Publikum stand und sich "vorstellte, wie es wohl auf der Bühne wäre". Hervorragend aufgelegt präsentierte sich, abseits von Showeffekten, Pfeffers Band, allesamt Könner an ihrem Instrument.

Dass die oftmals reizvollen Akkorde des E-Pianos oder die kleinen Soli des Schlagzeugers meist untergingen, lag an der hohen Gesamtlautstärke und der klaren Dominanz des Gesanges, was vor allem in den wenigen Balladen des Abends auffiel. Den eineinhalb Stunden langen Konzertabend beendete Pfeffer mit einem eigens für ihn komponierte Lied, in dem er die Veränderungen in seinem Leben besang.

Trotz der Kürze des Abends brachte Inpaticula das Konzert mit dem Lied "Changes" so zu einem versöhnlichen Abschluss. David Pfeffer bedankte sich und sagte: "Ich bin der gleiche geblieben, ich mach' nur mehr Musik". Viele Zuhörer waren froh, sich von dem Talent selber überzeugen zu können, das David Pfeffer im Fernsehen bescheinigt wurde. "Ich bin zufrieden. Einige meiner Freunde sind mit David Pfeffer befreundet, so bin ich auf ihn aufmerksam geworden", sagte Tim Harbusch. "Ich hätte mir nur mehr Lieder gewünscht, ich bin nämlich extra aus Wuppertal angereist", erklärte der 28-jährige Grafikdesigner und Musiker.

(rl)