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Duisburg: Wieder ein Bombenfund mitten in der Innenstadt

Duisburg : Wieder ein Bombenfund mitten in der Innenstadt

Bei Bauarbeiten ist gestern Nachmittag im ehemaligen Mercatorkreisel eine Zehn-Zentner-Bombe entdeckt worden. Weil sie nicht mit einem Säurezünder ausgestattet ist, musste sie nicht sofort entschärft werden.

Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung wird am morgigen Freitag anrücken. Derzeit ist geplant, dass der Blindgänger gegen 11 Uhr unschädlich gemacht wird.

Die Größe der amerikanischen Zehn-Zentner-Bombe und ihre Lage machen es allerdings erforderlich, die Innenstadt weitgehend abzuriegeln. So werden am morgigen Vormittag bis kurz vor 11 Uhr und bis nach der Entschärfung die Züge nicht mehr fahren. Auch der (DVG-) Nahverkehr ist betroffen, ebenso die A 59 sowie alle Straßen im Umkreis von 500 Metern rund um die Fundstelle. In dieser sogenannten Evakuierungszone liegen Teile der Königstraße und unter anderem auch das Steinbart Gymnasium, die Abiturienten des Gymnasiums müssen ihre Abivorklausuren in einer anderen Schule schreiben.

Wegen der Entschärfung sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) einen für Freitag geplanten Besuch in der Stadt ab. Das Jobcenter kündigte an, die Geschäftsstellen im Sicherheitsbereich ganztägig zu schließen.

Dieser Bereich wird rechtzeitig vor der Entschärfung komplett geräumt und abgeriegelt. Im Umkreis von einem Kilometer dürfen sich die Menschen nicht im Freien aufhalten. Einzelheiten zu der Entschärfung am morgigen Freitag will die Stadt im Laufe des heutigen Tages bekanntgeben.

(RP)