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Prozess am Landgericht Duisburg: Wendler bezahlt 10.000 Euro

Prozess am Landgericht Duisburg : Wendler bezahlt 10.000 Euro

Der Rechtsstreit zwischen dem Sänger Michael Wendler und einer Frau, die ihm ein Rassepferd abgekauft hat, ist im Wesentlichen beigelegt. Der Schlagerstar hat nachgegeben und die von ihm geforderten 10.000 Euro bezahlt.

Bei dem Zivilprozess ging es um ein Pferd, das angeblich unter falschen Angaben von Wendler verkauft wurde: Der Sänger soll einer Frau das spanische Rassepferd mit falschen Papieren verkauft haben. Die Reiterin behauptet, 10.000 Euro zu viel bezahlt zu haben und forderte diese Summe nun von dem vorherigen Besitzer, dem Schlagersänger, zurück.

Laut dem Gerichtssprecher des Landgerichts ließ Wendler verlauten, dass es sich dabei um eine Verwechslung der Papiere handle. Der Preis sei aber korrekt. Der Prozess sollte eigentlich schon Anfang November stattfinden, wurde aber letztlich verschoben. Nun konnte — mit der Hilfe Wendlers — das Verfahren deutlich beschleunigt werden.

"Herr Wendler hat den von der Klägerin zurückgeforderten Teil des Kaufpreises bezahlt", heißt es in einer Pressemitteilung des Landgerichts. Nun müsse aber noch über einen Betrag von 1000 Euro diskutiert werden, zudem steht noch im Raum, ob der Sänger das Pferd nach dem Verkauf weiterhin auf seiner Internetseite angeboten hat. Die Verhandlung zu diesem Sachverhalt wurde auf den 13. August angesetzt.

(jco/das)