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Duisburg: Weitere Kultur-Pipelines für Ruhrort

Duisburg : Weitere Kultur-Pipelines für Ruhrort

Im Dezember vergangenen Jahres startete im Kreativquartier Ruhrort die vom Lokal Harmonie (Harmoniestraße 41) in Kooperation mit dem dortigen Kreativkreis ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe "Pipelines".

Neun Beiträge unterschiedlicher künstlerischer Couleur sind seitdem über die Bühne gegangen. Jetzt ist Halbzeit und damit Anlass für die Verantwortlichen Rüdiger Eichholtz, Wolfgang van Ackeren und Stefan Schroer einen Ausblick auf die noch folgenden "Pipelines"-Veranstaltungen zu werfen. Bis Ende Februar wird das Gemeinschaftsprojekt weitere kulturelle und künstlerische Ereignisse an verschiedenen Orten im Hafenstadtteil hervorbringen.

Am Samstag, 25. Januar, findet um 20 Uhr im Lokal Harmonie das mittlerweile dritte Konzert der Gruppe "Jazzpiya" statt. Ihre Musik lässt sich schwer einordnen. Sie verbindet traditionelle Kurmanci Musik mit westlichen Stilrichtungen wie Jazz, Reggae und Folk. Daneben fließen Elemente von neuer improvisierter Musik als auch moderner World-Music ein. Das vierte und letzte "Jazzpiya"-Konzert in dieser Reihe ist am 8. Februar an gleicher Stelle.

Der Programmschwerpunkt im Februar liegt allerdings auf vier Livehörspielen, die als eine Art Hörtheater dargeboten werden: Den Anfang macht am 2. Februar die Produktion "Stunde Ruhr" von und mit Klaus Steffen im Radiomuseum. Eine Woche später, am 9. Februar, folgen im "Doppelpack" die Hörspiele "I'm Alive" von und mit Marvin Chlada und anschließend "N.N. oder Eine Nacht" für Stimmen und Klänge von und mit Thorsten Töpp auf der Bühne des Lokal Harmonie. Den Schluss dieser kleinen Hörspielreihe markiert am 16. Februar im Gemeindehaus die Theaterparabel "Die Belagerung" nach der gleichnamigen Erzählung von Martin Baltscheit.

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Es lesen und sprechen Silke Roca und Peter G. Dirmeier. Neben einem weiteren "Pipelines"-Konzert am 17. Februar unter dem Titel "Heile Welt", in dem es um die Musik des Schweizer Komponisten und Pianisten Urs Peter Schneider geht und das vom Klarinettisten Phillipe Micol begleitet wird, beendet die Ausstellung "As Time will tell" von Markus Mußinghoff mit einer Vernissage am 23. Februar den Veranstaltungsreigen des diesjährigen Ruhrorter "Pipelines"-Projekt. Mußinghoff ist ein international arbeitender Künstler in den Bereichen Bildhauerei, Installationskunst, Performance, Fotografie und Film, die er in der Ausstellung umfassend präsentieren wird. Die Finissage ist am 13. April.

Von der Firma MediaDevice konzipierte und realisierte sogenannte "Virtuelle Pipelines" verbinden alle beteiligten Spielstätten zu einem Netzwerk. Hinzu kommt das nicht-öffentliche Jugend- und Inklusionsprojekt "VorOrt". Das Veranstaltungspaket "Pipelines" ist ein Strukturprojekt für den Hafenstadtteil Ruhrort, das vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des 2010 entwickelten Kulturhauptstadtprogramms "KreativQuartiere Ruhr" über das Zentrum der Kreativwirtschaft (ECCE) gefördert wird. Es dient der Zusammenarbeit der kulturellen Orte und Akteure im Kreativquartier Ruhrort, um diese nachhaltig zu stärken. Für das Lokal Harmonie ist "Pipelines" ein Fortsetzungsprogramm ihres Auftaktprojektes "Kulturelle Kraftzentrale" von 2012. In diesem Jahr soll unter dem Arbeitstitel "Sichtkontakt" noch ein dritter Baustein hinzukommen. Der Eintritt für die Livehörspiele kostet 10, ermäßigt 5 Euro. Der Besuch der Konzerte ist frei.

(RP)