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Duisburg: Wasserpest: Politik will Pacht aussetzen

Duisburg : Wasserpest: Politik will Pacht aussetzen

Die Fraktionen von SPD, Grünen und Die Linke in der Bezirksvertretung Rheinhausen wollen die Verwaltung bitten, die Pacht und die Plakettengebühr für die Sportvereine des Toeppersees so lange auszusetzen, bis das Problem der Verkrautung des Sees gelöst ist und reguläre Sportbedingungen geschaffen sind.

Seit Jahren seien die Vereine durch die Kanadische Wasserpest (Elodea) in der Ausübung ihres Sports beeinträchtigt, argumentieren die Bezirkspolitiker. Das habe dazu geführt, dass sich die Anzahl der Mitglieder stark reduziert hat und Wettbewerbe und Regatten oftmals nicht durchgeführt werden konnten.

"Die in der Höhe gleichgebliebene Pacht beziehungsweise Plakettengebühr stellt somit für die Vereine eine hohe Belastung dar. Die Existenz der Vereine ist bedroht." Es sei nur fair, die Pacht und die Plakettengebühr auszusetzen. Denn der Verpächter — in diesem Falle die Stadt Duisburg — sei bisher nicht in der Lage gewesen, die vertragsgemäße Leistung, nämlich die Bereitstellung des Gewässers Toeppersee in einem dem jeweiligen Vereinszweck entsprechenden Nutzungszustand, zu erbringen.

Über einen entsprechenden Antrag wollen die Fraktionen am Donnerstag, 26. Januar, die Bezirksvertretung Rheinhausen abstimmen lassen.

(RP/rl)