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Warnstreik am Dienstag in Duisburg; keine Müllabfuhr, keine Busse und Bahnen

Öffentlicher Dienst : Mülltonnen bleiben Dienstag stehen

Der Warnstreik und die Folgen: kein Bus und Bahn, keine Müllabfuhr. Schon in der vergangenen Woche hatte es Streikaktionen in Duisburg gegeben.

Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag, 20. Oktober, wie berichtet erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. An diesem Tag werden daher keine Busse und Bahnender DVG fahrern. Betroffen sind aber auch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD). Das teilte WBD-Sprecherin Silke Kersken am Sonntag mit. Durch den Warnstreik werde es bei den Wirtschaftsbetrieben zu einigen Einschränkungen kommen.

Die Abfuhr der Hausmüll-, Bio- und Papiertonnen beziehungsweise die Papierbündelsammlung verschiebt sich um einen Tag nach hinten. Das bedeutet, die Behälter, die ursprünglich dienstags geleert würden, werden nun am Mittwoch geleert, die Behälter, die mittwochs geleert werden, werden Donnerstag geleert und so weiter. So verschieben sich jeden Tag die Leerungen bis einschließlich Samstag.

Die Recyclinghöfe Süd, West und Nord bleiben ganztägig geschlossen. Nur der Recyclinghof Mitte in Hochfeld, auf der Straße Zur Kupferhütte 10, bleibt als einziger Hof in Duisburg zu den üblichen Zeiten, von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Bei der Straßen- und der Grünflächenreinigung könne es ebenfalls zu Einschränkungen kommen, so die Wirtschaftsbetriebe. Die Leerung der gelben Wertstofftonnen ist vom Streik nicht betroffen und findet nach Plan, wie im Abfallkalender und der Abfall-App aufgeführt, statt.

Ebenso bleiben alle Sperrguttermine bestehen. Das heißt, das angemeldete Sperrgut wird regulär abgeholt.

Bestattungen und Kremationen, die für diesen Tag terminiert sind, finden ebenfalls statt.

Zusätzlich kann es zu Beeinträchtigungen in der Erreichbarkeit der Servicebereiche der Verwaltung kommen.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten ihre Kunden für die Unannehmlichkeiten um Verständnis. Die Streikmaßnahmen könnten „leider nicht beeinflusst werden“.

(mtm)