Duisburg : Vorkehrungen

Wie die "unrechtmäßigen" Verkäufer an die "fiftyfifty"-Zeitungen gelangt sind, kann sich Günter Spikofski nur so erklären: "Wahrscheinlich haben sie sie den Obdachlosen aus Duisburg abgekauft." Denn es gebe eine Reihe von Vorkehrungen, um genau das zu verhindern.

Nur lizensierte Verkäufer erhalten Zeitungen an den beiden Ausgabestellen der "Tafel" – der Geschäftsstelle an der Brückenstraße und dem Mittagstisch am Grunewald. "Jeder neue 'fiftyfifty'-Verkäufer muss eine Vereinbarung unterschreiben", erklärt Spikofski. Darin seien verschiedene Grundsätze enthalten, unter anderem keine aggressive Werbung und kein Weiterverkauf des Magazins. Erst dann gebe es einen roten Verkäuferausweis – das Erkennungszeichen der Duisburger Anbieter. Und erst dann könne legal verkauft werden. Spikofski rät jedem "fiftyfifty"-Käufer, sich im Zweifelsfall das Dokument zeigen zu lassen.

(RP)