Duisburg: Von der alten Tankstelle zum neuen Seniorenstift

Duisburg : Von der alten Tankstelle zum neuen Seniorenstift

Die 15 Millionen Euro teure Einrichtung an der Duisburger Straße in Rheinhausen ist nahezu fertig.

Walter Hellmich formulierte es vollmundig: "Wo wir bauen, wird es schöner." Der ein oder andere Rheinhauser war und ist da zwar gegenteiliger Meinung, was jedoch sicher scheint: Wo Hewag, die Firma gehört zur Unternehmensgruppe des Dinslakener Baulöwen, aktiv ist, hat sie Erfolg. Von 99-prozentiger Auslastung der bisher elf deutschlandweiten Seniorenparks spricht Prokurist Wieland Kleinheisterkamp.

Foto: Udo Milbret

Die neue Einrichtung an der Duisburger Straße in Rheinhausen soll in einem Jahr ebenso voll belegt sein. "Zwei Drittel der 18 Seniorenwohnungen sind bereits verkauft, ein Drittel der 80 Pflegeplätze ist reserviert", so Kleinheisterkamp. Mitte September sollen die ersten Bewohner einziehen. 100 Arbeitsplätze will der Betreiber Hewag schaffen: deren Vorgesetzte heißt Sandra Kreikenbom, sie wechselt von der Einrichtung in Neudorf nach Rheinhausen.

Oben: Bauherr Walter Hellmich beim Richtfest Ende April. Im September sollen nun die ersten Bewohner einziehen. Foto: Udo Milbret

Es kann also losgehen. Zwei Fragen müssten bis zum Start des 15 Millionen Euro teuren Projekts allerdings noch beantwortet werden: 1. Was passiert mit den drei Platanen vor dem Bau, die laut Stadtverwaltung aus feuerwehrtechnischen Gründen gefällt werden müssen? Den Antrag zur Fällung hat die zuständige Bezirksvertretung Rheinhausen am Donnerstag mit großer Mehrheit abgelehnt.

2. Wer nutzt die 1200 Quadratmeter großen Gewerbeflächen im Erdgeschoss, die Rede war stets von Kodi als Ankermieter? "Bevor die Tinte nicht trocken ist, kann man noch nichts sagen", heißt es von Seiten Hewags. Aktueller Stand: Die Fläche sollen sich zwei bis drei Händler teilen, die Dinge im Sortiment haben , die es aktuell in Rheinhausen nicht gibt.

Fest steht, dass sich die Rheinhauser auf ein weiteres Café mit 50 Plätzen freuen dürfen. "Wir sind eine offene Einrichtung für die Menschen, dazu gehört ein öffentliches Café", so Kleinheisterkamp.

Bisherige Berichterstattung über das Projekt unter www.rp-online.de/duisburg

(RP)