Ursula Piek: Katzen als größte Inspiration für Buchholzer Künstlerin

Buchholzer Künstlerin : Katzen als größte Inspiration für Ursula Piek

Die Bezirksbibliothek Buchholz stellt Werke von Ursula Piek aus. Am liebsten malt sie Katzen.

Farbenfroh und voller Details sind die Bilder von Ursula Piek. Regelmäßig stellt die Bezirksbibliothek Buchholz Werke von Hobbymalern aus Duisburg aus, nun hängen dort die Aquarelle der Buchholzerin.

„Als erstes habe ich Wassertropfen gelernt. Das wollte ich schon immer können, weil das ein neuer Schwierigkeitsgrad war. Es ist aber ganz leicht, wenn man es kann“, sagt sie. Das entsprechende Bild zeigt einen knallroten Apfel, an dem zwei Tropfen herunterperlen. Am liebsten aber malt Piek Katzen: „Ich bin mit ihnen groß geworden“, sagt sie. Hauskatzen, Tiger, oder auch Abstraktes bringt sie auf die Leinwand. Die 74-Jährige malt seit dem Tod ihres Mannes vor zwölf Jahren. Anfangs töpferte sie, doch das Brennen des Materials wurde ihr zu lästig. Gemalt hat sie aber immer gern. Inspirieren lässt sie sich von Postkarten oder auch ihrer Bettwäsche. „Ich brauche immer etwas, das ich abmalen kann. Viele meinen, ich solle auch mal etwas aus dem Kopf malen, aber ich sehe das Problem nicht: Berühmte Maler haben ja auch Vorbilder, beispielsweise bei Porträts.“ Ihr größtes Bild, der „Schlosspark“, hatte die kleinste Vorlage: Nur wenige Quadratzentimeter war sie groß.

Regelmäßig geht Piek in den Malkurs der Awo, dort fühlt sie sich wohl. „Ich mag die Gemeinschaft und von Menschen umgeben zu sein, die die gleichen Interessen haben.“ Ihr ist es wichtig, aktiv zu sein: „Was soll man als Rentner machen? Auf die Straße gehen und tratschen? Nö.“

Die Ausstellung in der Bezirksbibliothek, Sittardsberger Allee 14, läuft noch bis zum 27. Juni. Die Bilder sind käuflich zu erwerben.

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