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Uni Duisburg-Essen bietet Online-Bildungsangebote für jedermann

Kostenlose Teilnahme : Uni Duisburg-Essen bietet Online-Bildungsangebote für jedermann

Die digitalten Veranstaltungen der Universität Duisburg-Essen können von Studierenden und allen Interessierten kostenlos genutzt werden.

Digitales Lernen ist zurzeit notgedrungen ein Gebot der Stunde. Präsenzveranstaltungen, bei denen Studentinnen und Studenten in Hörsälen den Ausführungen ihrer Dozenten folgen, sind während dieser Pandemiezeit bis auf weiteres so gut wie ausgeschlossen. Schon seit einigen Monaten wird deshalb auch an der Universität Duisburg-Essen (UDE) das Angebot an Online-Bildungsveranstaltungen verstärkt. Davon können aber nicht nur immatrikulierte Studierende profitieren, sondern alle Interessierte. Bei einigen Veranstaltungen besteht auch die Möglichkeit, nicht die Vorlesung am heimischen Computerbildschirm zu verfolgen, sondern man kann, wenn man möchte, auch mit den Vortragenden unmittelbar in Kontakt treten, wie es auch bei Videokonferenzen möglich ist. Hier geben wir eine Übersicht über die kommenden Uni-Onlineveranstaltungen für alle:

Montag, 11. Januar, 10.15 Uhr. Serbien möchte in die EU: Entwickelt sich das Land vom Sorgenkind zum Vorreiter und wieder zurück? Das fragt Max Brändle (Friedrich-Ebert-Stiftung, Belgrad) in der Online-Reihe „Die Erweiterungspolitik der Europäischen Union“ der Südosteuropa-Gesellschaft und des UDE-Instituts für Politikwissenschaft.

Montag, 11. Januar, 14 bis 16 Uhr. Wie wandlungsfähig und gefährlich das Influenzavirus ist, erklärt der Infektionsimmunologe Torben Kruschke. Er kommt in den Verein für Lebenslanges Lernen. Wer an der Zoom-Videokonferenz teilnehmen möchte, schickt eine Mail an: LLL@uni-due.de.

Montag, 11. Januar, 19 bis 21 Uhr. Auch das Jahr 2021 ermöglicht neue Freundschaften und das Lernen fremder Sprachen – etwa im Sprachcafé Lingua des Studierendenwerks Essen-Duisburg. Zugänge zur Online-Veranstaltung gibt es nach einer Anmeldung.

Dienstag, 12. Januar, 16 bis 18 Uhr. Wie Jugendliche mit nicht muslimischer Religiosität versuchen, sich gegenüber dem Islam und seinen Gläubigen abzugrenzen, erläutert Lamya Kaddor in der digitalen Ringvorlesung „Religiöse Bildung an den Rändern der Vielfalt“. Organisiert haben sie die Arbeitsstelle interreligiöses Lernen und das Essener Kolleg für Geschlechterforschung.

Dienstag, 12. Januar, 18 bis 20 Uhr. Vorurteile kicken! Wie die Geschichte des Frauen-Fußballs in Kolumbien aussieht, zeigt Gabriela Ardila (Hamburg). Sie kommt ins Online-Kolloquium Forschungsprobleme der außereuropäischen und der frühneuzeitlichen Geschichte. Interessierte melden sich bei christoph.marx@uni-due.de, stefan.brakensiek@uni-due.de oder angelika.koeffer@uni-due.de.

Mittwoch, 13. Januar, 10 bis 11 Uhr. Über den (schnellen) Auf- und Abstieg des Populismus in Taiwan spricht Nathan Batto (National Chengchi University, Taipeh). Er kommt ins englischsprachige Online-Research Forum „Populism in East Asian Democracies“ des Instituts für Ostasienwissenschaften.

Mittwoch, 13. Januar, 14 bis 15 Uhr. Die Einführung der elektronischen Akte in der Justiz thematisieren Nicolai Dose und Leon Lieblang im Mittagsforum am UDE-Institut für Politikwissenschaft. Sie präsentieren Ergebnisse einer bundesweiten Befragung.

Mittwoch, 13. Januar, 16 bis 17.30 Uhr. Mit welchen rechten Erzählstrategien in deutschen Diskussionen über Ungleichheit hantiert wird, erläutert der Politikwissenschaftler Christopher Smith Ochoa auf Englisch im Sozioökonomischen Forschungskolloquium.

Mittwoch, 13. Januar, 16.15 bis 17.45 Uhr. Welche Chancen und Herausforderungen mit digitalen Medien im Mathematikunterricht entstehen, diskutiert Kristina Reiss (TU München) in der virtuellen Reihe „Bildung in der digitalen Bildung“.

Für die Teilnahme an einigen dieser Online-Angebote der Uni benötigt man einen besonderen Zugangscode. Den erfährt man am einfachsten unter der Internetadresse www.uni-due.de und dann unter der Rubrik “Veranstaltungen”.