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Duisburg: Unglücksort erhalten

Duisburg : Unglücksort erhalten

In der jüngsten Bürgerbeteiligung zum Verfahren im April hatte der Umgang mit dem Unglücksort der Loveparade eine größere Rolle gespielt. Vertreter von Initiativen hatten ihrer Sorge Ausdruck verliehen, der Unglücksort mit der Treppe und der Rampe am Karl-Lehr-Tunnel könne bei Umsetzung der Planungen verloren gehen. Ein sensibler Umgang mit dem Thema und die Berücksichtigung der Wünsche der Angehörigen sei geboten.

Die Bezirksvertretung Mitte hatte daraufhin beschlossen, die Wünsche der Angehörigen, für deren Berücksichtigung sich auch der "Bürgerkreis Gedenken" ausgesprochen hatte, in das weitere Verfahren einfließen zu lassen. Die anschließend im Rat diskutierte Petition der Angehörigen zum Erhalt des Unfallortes stieß bei allen Parteien auf Zustimmung.

Gespräche zwischen der Stadt und Investor Kurt Krieger sollen nun ergeben, auf welche Weise die Wünsche der Betroffenen berücksichtigt werden können. Der bisher ausgearbeitete Plan gelte daher als "symbolische Darstellung", heißt es in der Vorlage für die Bezirksvertretung Mitte. Man wolle einer Lösung nicht vorgreifen.

(RP)