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Ukraine-Krieg: Flichtlinge in Duisburg - So läuft Unterricht in der Schule

Pläne der Stadt : Wie ukrainische Schüler in Duisburg unterrichtet werden sollen

Voraussichtlich 356 Ukrainerinnen und Ukrainer besuchen ab Mittwoch eine Duisburger Schule. Laut Stadt stellt das die Beteiligten vor „große Herausforderungen“. Eigene Klassen wird es nicht geben.

Dass am Mittwoch das neue Schuljahr beginnt, gilt in Duisburg auch für voraussichtlich 356 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine. So viele waren zumindest laut Stadt am 1. August einer Schule in Duisburg zugewiesen. Wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte, sei die Aufnahme der zugewanderten Schüler jedoch ein „dynamischer Prozess“. Vor allem aufgrund der häufig nicht stabilen Wohnsituation.

Für die ukrainischen Schüler, die sich laut Stadt in etwa zur Hälfte auf Grundschule und weiterführende Schulen verteilen, wird es dabei keine gesonderten Angebote geben. Sie werden entweder in Internationalen Vorbereitungsklassen mit weiteren Kindern mit Förderbedarf in Deutsch oder in Regelklassen unterrichtet und dort dann individuell gefördert.

Auch wenn die Verteilung für das neue Schuljahr damit im Grundsatz gewährleistet ist, ist laut Stadt noch nicht alles perfekt. Es mangele „teilweise an Räumlichkeiten, die für schulische Zwecke genutzt werden können und auch an entsprechenden Fachpersonal“, heißt es auf Anfrage. Alle betroffenen Instanzen stelle das vor „große Herausforderungen“.

Dazu, wie viele Lehrer in Duisburg über hilfreiche Ukrainisch- oder Russisch-Sprachkenntnisse verfügen, kann die Stadt auf Anfrage nichts sagen. Hierfür sei die Bezirksregierung zuständig.