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Duisburg Auf Der Expo Real: Überplanung des Alga-Geländes in Hochfeld

Duisburg Auf Der Expo Real : Überplanung des Alga-Geländes in Hochfeld

Die Stadt Duisburg hat bekanntlich die Verwaltung im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie 2027 mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans sowie mit einer gesamtstädtischen, strategischen Planung mit einem Zeithorizont von 15 bis 20 Jahren beauftragt. Anlass waren die Aktualisierung des geltenden Flächennutzungsplans aus dem Jahr 1986 sowie die geänderten wirtschaftlichen, sozialen, umweltbezogenen und globalen Rahmenbedingungen.

Ein Teil der Stadtentwicklungsstrategie umfasst den westlichen Teil Wanheimerorts und Hochfelds. In diesem Bereich befindet sich unter anderem das ehemalige Werkgelände von Alga an der Wanheimer Straße. Die Gesamtgrundstücksfläche beträgt mehr als 96.000 Quadratmeter und ist bebaut mit Büros, Lagerhallen und Werkstätten (ca. 67.000 qm Gesamtnutzfläche). Zurzeit sind die Flächen an diverse Gewerbetreibende aus dem Bereich Logistik, Spedition und Kfz vermietet.

Anfang des Jahres entschloss sich der Grundstückseigentümer Horst Gaßmann aus Sittensen zur perspektivischen Aufgabe der aktuellen industriellen Nutzung hin zu einer Entwicklung eines Wohn- und Gewerbeparks. Mit der Überplanung des Areals wurde der Architekt Karl Josef Mraczny von der M+P Planungsgruppe GmbH aus Hamburg beauftragt. Die Neuplanung sieht auf dem Grundstück rund 61.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF) Gewerbefläche mit Hallen, Büros, Hotel, Boardinghouse und Nahversorgung sowie 93.000 qm BGF Wohnen mit Eigentumswohnungen, Gefördertes Wohnen und einem Gesundheitszentrum vor. Im Rahmen der Expo Real in München wurde das überplante Grundstück potenziellen Investoren und Projektentwicklern erstmalig vorgestellt und angeboten. "Die Entwicklung der Alga-Fläche spielt im Rahmen der gesamtstädtischen Entwicklung eine besondere Bedeutung, da es sich hierbei um einen urbanen Standort mit direkter Rheinlage, zentrumsnah und mit optimalen ÖPNV-Anbindungen handelt. Die strategische Zielsetzung 'Duisburg an den Rhein' zu entwickeln und Hochfeld mit Wanheimerort über den Kultushafen zu verbinden, kann mit dieser Entwicklung maßgeblich umgesetzt werden", urteilt Carsten Tum, zuständiger Stadtentwicklungsdezernent.

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Nach den Analysen der Stadtentwicklungsstrategie Duisburg 2027 ist der westliche Bereich Wanheimerorts ein Areal mit Entwicklungsbedarf. Die Aufgabe der wirtschaftlichen Nutzung und die angedachten neuen Nutzungscluster mit den dargestellten städtebaulichen Qualitäten könnten einen positiven Entwicklungstrend pushen und Umweltgerechtigkeit generieren, so die Idee. Das Projekt der Alga-Fläche könne sowohl markenbildend als auch imagefördernd sein.

(RP)