1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Duisburg: Trommelwirbel für den Super-Kran

Duisburg : Trommelwirbel für den Super-Kran

Mit einer spektakulären Zeremonie wurde gestern der weltgrößte Kran in einem Binnenhafen auf dem Logport-Gelände eingeweiht. Er ist Teil einer Strategie der Betreibergesellschaft zur Stärkung Duisburgs als Logistikstandort in Europa.

rheinhausen Große Symbolik gebührte dem Star des Tages: Mit einem gemeinsamen Händedruck auf den eigens herbeigeschafften, Startknopf läuteten NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Oberbürgermeiser Adolf Sauerland, der Duisburger Hafenchef Erich Staake, NYK-Europa-Vize Masamichi Morooka und CMA CGM-Vize Farid Salem gestern die Einweihung des weltgrößten Container-Krans im Binnenland ein.

Blau-weißer Rauch

Sekunden später hallen 20 Salutschüsse über den 37 500 Quadratmeter großen Containerhafen D3T (Duisburg Trimodal Terminal) auf dem Logport-Gelände an der Rotterdamer Straße. Ein Güterzug rollt bis an den blau lackierten Koloss heran. Unter dem Trommelwirbel einer Düsseldorfer Tayko-Gruppe heben zwei riesige, 80 Tonnen schwere Gabelstapler drei zwölf Meter lange Überseecontainer von den Waggons.

Vor den Augen zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien werden die Container der Reihe nach unter dem Kranausleger abgestellt. Blau-weißer Rauch, die Farben des Logport-Betreibers "Duisport", quillt hinter den Containern hervor und unterstreicht den finalen Akt des Schauspiels. Am Haken des annähernd 37 Meter hohen Krans wird nun ein weiterer vier Tonnen schwerer Container mittig auf den in Reihe platzierten abgesetzt.

  • Das linksrheinische Lopgport I: Mit dem
    Hafen : Logport: Erfolgsgarant seit 20 Jahren
  • Duisburg : Logistik als Zukunftsthema
  • Professionelle Segway Touren erfreuen sich in
    Anmeldung bis Donnerstag : Duisburg Kontor bietet Segway Tour an

Der Kran ist ein Superlativ, das unübersehbare Aushängeschild des D3T. Er beschert dem Duisburger Containerumschlagplatz, als erstem in ganz Europa, einen Seehafen-Status. Das Terminal selbst sieht Hafen-AG-Vorstand Erich Staake als "die Antwort auf die schnell wachsenden Ladungsströme und die zunehmende Stausituation in den Seehäfen".

Die großen Häfen in Norddeutschland und den Benelux-Ländern können die Menge der gelieferten Container nicht mehr allein bewältigen. "Deshalb benötigen die Nordseehäfen leistungsfähige Hinterlandsysteme", erläutert Staake. D3T sei ein weiterer Schritt, um Duisburg als wichtigste Drehscheibe für den Güterverkehr in Zentraleuropa zu etablieren.

Silicon Valley der Logistk

Hier geht es zur Bilderstrecke: Ein Super-Kran für Duisburg

(RP)