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Duisburg: Technische Hilfen für "alte Hasen" im Straßenverkehr

Duisburg : Technische Hilfen für "alte Hasen" im Straßenverkehr

Auf deutschen Straßen fahren immer mehr Senioren Auto – auch in Duisburg. Unter dem Motto "Alte Hasen, neue Regeln" hatte das Volkswagen Zentrum Duisburg in Kooperation mit der Verkehrswacht Duisburg und der Kolpingsfamilie Senioren zu einer zweiteiligen Veranstaltung eingeladen, sich auf den neuesten Stand in Sachen Verkehrsregeln und technischer Fahrerunterstützung zu bringen.

Auf deutschen Straßen fahren immer mehr Senioren Auto — auch in Duisburg. Unter dem Motto "Alte Hasen, neue Regeln" hatte das Volkswagen Zentrum Duisburg in Kooperation mit der Verkehrswacht Duisburg und der Kolpingsfamilie Senioren zu einer zweiteiligen Veranstaltung eingeladen, sich auf den neuesten Stand in Sachen Verkehrsregeln und technischer Fahrerunterstützung zu bringen.

Da die meisten der Teilnehmer ihre Fahrprüfung schon vor Jahrzehnten abgelegt hatten, lernten sie im ersten Veranstaltungsteil Vieles über neue Verkehrsregeln. Auf dem Programm standen etwa die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im verkehrsberuhigten Bereich, im Volksmund auch "Spielstraße" genannt, oder das korrekte Befahren eines mehrspurigen Kreisverkehrs gemeinsam mit Radfahrern.

Ebenso hatten die Senioren gelernt, dass sich ihre Reaktionszeit mit steigendem Alter verlangsamt und ihr Blickfeld eingeschränkt hat, was besonders das Wahrnehmen von seitlich auftauchenden Gefahren zunehmend erschwert. Im zweiten Veranstaltungsteil staunten die erfahrenen Damen und Herren darum nicht schlecht, als Verkaufsberater Christian Kremer im Volkswagen Zentrum ein Auto fast wie von Geisterhand einparkte und seine eigenen Hände währenddessen, wie zum Beweis, demonstrativ aus dem Seitenfenster hielt. Möglich machte dies ein Parklenkassistent. Dabei führt das System selbsttätig die optimalen Lenkbewegungen durch, um rückwärts einzuparken. Der Fahrer selbst muss nur noch Gas geben, bremsen und die Gänge einlegen. Auch andere technische Systeme, die den Autofahrer unterstützen, wurden vorgestellt. So etwa eine automatische Distanzregelung oder ein Spurwechselassistent, bei dem zwei Radarsysteme im Heck des Fahrzeugs die Bereiche bis etwa 50 Meter hinter und im toten Winkel neben dem Fahrzeug erfassen und so für ein sichereres Fahrgefühl sorgen.

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Die Senioren gingen mit dem beruhigenden Wissen nach Hause, dass sie im Straßenverkehr zwar mit vielen Einschränkungen zurecht kommen müssen, es jedoch vielfältige unterstützende Systeme gibt, die eine weitere aktive Teilnahme am Straßenverkehr — auch als Fahrer — möglich machen.

(cob)