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Tatort mit Horst Schimanski: Lange Kinonacht in Duisburg

Duisburg : Duisburger Akzente locken mit langer Schimanski-Nacht

Schimanski-Fans dürfen sich freuen: Am 5. März zeigt das Filmforum während des Kulturfestivals "Duisburger Akzente" in einer langen Kinonacht vier alte "Tatort"-Folgen.

Anlässlich der 37. Duisburger Akzente (26. Februar bis zum 13. März) unter dem Motto "Nah und fern - 300 Jahre Duisburger Hafen" haben die Verantwortlichen des Duisburger Filmforums ein spezielles Filmprogramm auf die Beine gestellt. Die Besucher bekommen neben einigen Filmklassikern mit einem Hafenbezug eine lange Horst-Schimanski-Nacht zu sehen. Auf dem Programm stehen vier "Tatort"-Krimis" mit dem unkonventionellen Kommissar aus Duisburg.

Die Schimanski-Nacht steht am 5. März auf dem Programm. Nach Angaben der Veranstalter betreten um 21 Uhr zunächst Tatort-Regisseur und Schimanski-Erfinder Hajo Gies und Filmforums-Geschäftsführer Kai Gottlob die Bühne, um über die Faszination der Schimanski-Krimis zu sprechen. Ab 21.45 Uhr werden dann vier alte Tatort-Folgen, unterbrochen von einer Currywurst-Pause um Mitternacht, gezeigt. Los geht es mit "Ruhrort-Duisburg" (1981), dem ersten Krimi mit Götze George in der Rolle des Horst Schimanski. Der Duisburger Kommissar muss sich in diesem Fall einen Mord im Binnenhafen aufklären. Danach geht es weiter mit "Der unsichtbare Gegner" (1982), bei dem Schimanski und sein Partner Christian Thanner (Eberhard Feik) gleich zwei Morde lösen müssen.

Beim dritten Film des Abends handelt es sich um die "Tatort"-Folge "Zahn um Zahn". Schimanski muss einen Mord aufklären, der sich in einer Wohnung zeitgleich während einer Demonstration in Duisburg abspielt. Dieser Film ist der erste ARD-Krimi, der speziell für das Kino produziert wurde. Bekannt wurde der Streifen auch aufgrund der Titelmusik "Faust auf Faust" von Klaus Lage.

Zum Abschluss wird der "Fall Schimanski", der letzte Schimanski-"Tatort" aus dem Jahr 1991, gezeigt. Die Episode, die für den Duisburger Kommissar verheißungsvoll mit seiner Geliebten - gespielt von der kürzlich verstorbenen Maja Maranov - auf dem Campingplatz anfängt, nimmt dramatische Züge an: Schimanski gerät selbst unter Mordverdacht. Er flieht vor der Polizei, löst den Fall auf eigene Faust und sorgt für ein Finale Furioso über den Dächern von Duisburg.

Der Eintritt beträgt inklusive Currywurst 15 Euro. Die Veranstalter gehen davon aus, dass die lange Schimanski-Nacht gegen 5 Uhr morgens beendet ist. Karten gibt es ab 26. Februar im Filmforum.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Schimanski - historische Bilder von den Drehorten

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