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Duisburg: Suche nach der „idealen Stadt“

Duisburg : Suche nach der „idealen Stadt“

"Zukunft findet Stadt – Stadtentwicklung in Duisburg" lautete der Titel der Veranstaltung, die gestern Abend viele in den großen Saal der Mercatorhalle im CityPalais lockte. Die Veranstaltung sollte Auftakt und Inspiration zur Antwort auf die Frage nach der Zukunft Duisburgs sein.

"Zukunft findet Stadt — Stadtentwicklung in Duisburg" lautete der Titel der Veranstaltung, die gestern Abend viele in den großen Saal der Mercatorhalle im CityPalais lockte. Die Veranstaltung sollte Auftakt und Inspiration zur Antwort auf die Frage nach der Zukunft Duisburgs sein.

Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen. Der Trend- und Zukunftsforscher Prof. Matthias Horx zitierte gestern Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, dem diese Worte nachgesagt werden. Gleichzeitig gab Horx selbst Antworten auf die Frage nach der Zukunft der Stadt. Die gehört der "kreativen Klasse", glaubt man dem amerikanischen Soziologen Richard Florida. Horx übernahm die Thesen des US-Wissenschaftlers und zog daraus seine Schlüsse für die Perspektiven einer Stadt.

Miriam Beul, Moderatorin des Abends, glückte eine provokante Einleitung. "Eine paar neue Bürogebäude mit Wasserblick, ein Casino, ein neues Einkaufszentrum — reicht das wirklich aus?", so ihre Frage. Dabei hatte Oberbürgermeister Adolf Sauerland schon in seiner Einleitung klar gemacht, dass der Wandel Duisburgs gerade erst begonnen habe und die Suche nach der "idealen Stadt" mit dem Programm "Duisburg 2027" unter Beteiligung möglichst vieler Bürger nachhaltig fortgesetzt werden solle.

Der Saal reichte aus

(RP)