Sturm "Friederike": A50 in Duisburg nach schwerem Unfall wieder frei

Sturm "Friederike" : Duisburger Stadtautobahn nach schwerem Unfall wieder frei

Sturm "Friederike": So stark hat der Orkan die Region erwischt

Wegen des Sturmtiefs "Friederike" drohte in Duisburg ein Lkw von einer Brücke der Autobahn 59 zu stürzen. Die A59 war bis zum Nachmittag zwischen Duisburg-Zentrum und Ruhrort komplett gesperrt.

Die Fakten auf einen Blick:

Der Planen-Lastwagen war bereits um 10.43 Uhr von einer Böe an die Brüstung der "Berliner Brücke" in Duisburg gedrückt worden. Das teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Die Feuerwehr bemühte, den Wagen zu sichern. Dies gelang — gegen 16 Uhr konnte die Autobahn in beide Richtungen wieder freigegeben werden.

Auf den Autobahnen im Rheinland kam es durch losgelöste Lkw-Planen, umgekippte Baustellenschilder und umgeknickte Bäume zu zahlreichen Unfällen. Immer wieder mussten einzelne Abschnitte gesperrt werden.

Die Feuerwehr in Duisburg berichtete bis zum Mittag von 280 Einsätzen - der Schwerpunkt lag im linksrheinischen Stadtteil Rheinhausen. Die Einsatzkräfte hätten alle Hände voll zu tun, auch das Technische Hilfswerk sei hinzugezogen worden.

In Krefeld zählte die Feuerwehr bis 11.55 Uhr bereits mehr als 210 Einsätze - überwiegend wegen umgestürzter Bäume. Das Notrufnetz sei zeitweise überlastet.

"Friederike" fegt über NRW hinweg: Hier gibt es das Protokoll des Tages zum Nachlesen.

(skr)