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Duisburg: Streit um Hundewiese: Eine Lösung zeichnet sich ab

Duisburg : Streit um Hundewiese: Eine Lösung zeichnet sich ab

Im Streit um die Hundewiese an der Tegge zeichnet sich eine Lösung ab. Es soll geprüft werden, ob die Freifläche westlich des Lohfelder Weges, also direkt neben der alten Hundewiese an der Tegge, als Hundefreilauffläche ausgewiesen werden kann.

"Alle Beteiligten waren der Ansicht, dass diese Fläche als Ersatz für die Wiese an der Tegge geeignet ist", sagte Bezirksamtsleiter Carsten Alberts gestern nach eine Ortstermin des Runden Tisches "Hundewiese". Aber: Jetzt muss geprüft werden, ob das rechtlich überhaupt möglich ist. Denn die Fläche, die sich die Beteiligten ausgeguckt haben, ist als Ausgleichsfläche für Ersatzpflanzungen und als Frischluftschneise ausgewiesen. "Wir lassen jetzt prüfen, ob man den Bereich als Hundewiese ausweisen darf", so Alberts.

Er hofft, dass er in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen am 13. März schon ein Ergebnis präsentieren kann. Bei dem Ortstermin haben sich die Beteiligten auch die Hundewiese am Toeppersee angeschaut. "Die Fachverwaltung hat versprochen, dass da jetzt regelmäßig gemäht wird", so Alberts. Hundehalter hatten sich wiederholt über dichtes Gestrüpp beklagt. Und wenn gemäht wurde, wuchsen dort dicke Halme nach, was es für Hunde unmöglich machte, die Wiese überhaupt zu betreten. "Eine Nutzung wird jetzt sichergestellt", versprach Alberts.

Das sind im Grunde die Ergebnisse des gestrigen Treffens, das gleich zu Beginn schon fast wieder abgebrochen worden wäre. "Es war schon nicht einfach. Es wurde sehr emotional diskutiert", drückte es der Bezirksamtsleiter diplomatisch aus. Manfred Bruckschen von den Hundefreunden wurde da schon deutlicher. "Die Stimmung war sehr aufgeheizt. Es fielen Worte, die man hier gar nicht wiederholen möchte." Er und Hundefreund Gerhard Krebs waren sich unterm Strich jedoch einig: Der neue Vorschlag ist ein "Teilerfolg"; es müsse jedoch garantiert werden, dass auf dem Lohfelder Weg und auch auf dem Schwarzen Weg, der über die Wiese führt, nicht mehr so viel Verkehr bzw. Betrieb ist. "Wir würden die Lösung akzeptieren", sagte Krebs, schob jedoch gleich hinterher. "Wir können aber nicht garantieren, dass sich alle Hundebesitzer an die Vereinbarung halten werden."

(RP)