Duisburg: Straßensanierungsplan geändert

Duisburg: Straßensanierungsplan geändert

Süden Die anstehenden Straßenbauarbeiten im Duisburger Süden standen auf der Tagesordnung der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung Süd. Dabei setzte sich die SPD mit ihrem Wortführer in Fragen rund um den Stadtteil Wanheim, Hartmut Ploum, mit drei Änderungvorschlägen durch. "Was muss ich tun, um meine Obere Kaiserswerther Straße hier in das Konzept zu bekommen?", fragte Ploum. "Und wann wird diese dann saniert?", war seine zweite Frage, die die Diskussion im Gremium eröffnete.

Die Reperaturarbeiten an der viel befahrenen Straße in Wanheim solle schon jetzt für die Zukunft festgeschrieben werden. Denn, wie die CDU-Fraktionsvorsitzende im Süden, Brigitte Weber, anmerkte, wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich nur die Straße, die ganz oben auf der Liste der Beschlussvorlage "Festlegung der Reihenfolge der Arbeiten zum Um- und Ausbau von Gemeindestraße im Bezirk Süd" steht, umgesetzt. "So wie in den vergangenen Jahren auch", so Webers nicht gerade positive Einschätzung aus ihren Erfahrungen aus der Vergangenheit. Für 2010wird dies der Birkenweg auf der Strecke zwischen der Wedauer Straße und dem Heimweg sein.

Änderungen eingeflossen

Zudem schlug Ploum vor, anstatt Sanierungsmaßnahmen an der Wanheimer Straße zwischen Friemersheimer Straße und Heiligenbaumstraße vorzunehmen, die Atroper Straße zwischen Honnenpfad und Wanheimer Straße anzugehen. Das sogenannte "Wanheimer Dreieck" solle nach Meinung des SPD-Politikers später als geplant saniert werden. Wenn es nach Ploum geht, soll zudem anstelle der Molbergstraße die Petersstraße von Ehinger Straße bis Kreuzacker erneuert werden. Alle drei Änderungswünsche des Sozialdemokarten wurden durch das Gremium einstimmig im Antrag aufgenommen.

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Doch auch die neu geplanten Eintrittspreise für Hallenbäder sorgten für Aufregung bei den Volksvertretern. Lütfiye Dogan von den Grünen sprach sich dafür aus, dem Rat der Stadt zu empfehlen, den freien Bad-Eintritt für Kinder nicht von der Begleitung eines Verwandten abhängig zu machen, sondern es wie bisher auch, bei einer Erwachsenenbegleitung zu belassen.

Hartmut Ploum stimmte mit seiner Bezirksvertreterkollegin überein. "Muss man demnächst sagen: 'Kind, pack den Kinderausweis ein, wie gehen schwimmen? Das kann nicht sein. Manche Dinge haben einfach Symbolkraft."

Das fand die Zustimmung des Gremiums. Dogans Anliegen wurde in die Beschlussvorlage mit aufgenommen.

(RP)