Duisburg: Steuerzahlerbund warnt vor Arbeitsplatzverlust

Duisburg : Steuerzahlerbund warnt vor Arbeitsplatzverlust

In der Oktoberausgabe ihrer Zeitung befasst sich der Bund der Steuerzahler mit den Steuererhöhungen in Duisburg. Davon sei vor allem das Gewerbe betroffen. In vier Jahren erreiche der Gewerbesteuerhebesatz 555 Punkte – eine Rekordgröße.

In der Oktoberausgabe ihrer Zeitung befasst sich der Bund der Steuerzahler mit den Steuererhöhungen in Duisburg. Davon sei vor allem das Gewerbe betroffen. In vier Jahren erreiche der Gewerbesteuerhebesatz 555 Punkte — eine Rekordgröße.

Die Wettbewerbsfähigkeit Duisburgs sinke und Arbeitsplätze seien in Gefahr, konstatiert der Steuerzahlerbund und fragt provokant: "Möchte die Stadt ihre Gewerbesteuerzahler vertreiben?". Der Niederrhein liege direkt vor der Türe und locke zum Beispiel in Issum mit einem Hebesatz von 423 Punkten oder Straelen mit 310 Punkten. Es werde sich zeigen, wie viel die Duisburger Steuerschraube aushalte.

Bekanntlich hat der Rat der Stadt diese Steuererhöhung beschlossen, die mit einer Anhebung um 15 Punkte im übernächsten Jahr beginnt. Ein Jahr später geht es weiter hoch um 20 und 2016 schließlich um 30 Punkte. Daneben wird der Grundsteuerhebesatz ab 2014 um 20 auf 610 Punkte steigen. Das wird jeder Bürger der Stadt zu spüren bekommen, Eigentümer sowieso, Mieter aber auch, weil die Vermieter die Steigerung wohl auf die Miete umlegen werden.

(RP/rl)
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