Duisburg: Stets vernetzt und immer in Echtzeit

Duisburg : Stets vernetzt und immer in Echtzeit

Ungewöhnlich und nachhaltig verlief die jüngste Sitzung des "Ausschusses für Dienstleistungswirtschaft und Mittelstand" der IHK im Kompressorenwerk von Siemens in Hochfeld. Highlight war die Besichtigung des erst im Dezember vergangenen Jahren eröffneten Digitalisierungs-Show-Rooms und die anschließende Werksbesichtigung. In dem Show-Room können sich Mitarbeiter, Besucher und Kunden über die weit fortgeschrittene Digitalisierung bei Siemens in Duisburg informieren.

Mit Fokus auf die vor Ort entstehenden Verdichterlösungen kann die gesamte Datenstrecke für die im Verdichter verwendeten Bauteile dargestellt werden. An vier im Raum verteilten Arbeitsplätzen erhält der Besucher Einblicke in die Bereiche sämtlicher Herstellungsprozesse. Im Vordergrund stehen dabei die starke Vernetzung der Teilbereiche und die daraus resultierende hohe Effizienz in der täglichen Arbeit. Daniel Wentzel, Leiter der Digitalisierung am Standort, zeigte auf, wie Siemens Duisburg Automatisierung und Digitalisierung nutzt.

So gibt es zum Beispiel den digitalen Zwilling, der am PC entsteht, bevor überhaupt mit der Fertigung eines Verdichters begonnen wird. Davon überzeugten sich die IHK-Ausschussmitglieder bei der anschließenden Werksbesichtigung. Sie waren beeindruckt, dass alle an einem Auftrag Beteiligten, vom Vertrieb bis hin zum Techniker, in der Fertigung stets gut vernetzt mitarbeiten können.

(RP)