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Duisburg: Sternenkrieger, Seeräuber und Superhelden

Duisburg : Sternenkrieger, Seeräuber und Superhelden

Rheinhausen Einen musikalischen Talentwettbewerb lieferten sich Sternenkrieger, Seeräuber und Superhelden am Dienstagabend in der voll besetzten Aula des Rheinhauser Krupp-Gymnasiums. Alle Beteiligten des rund zweistündigen Hauskonzerts waren mit vollem Einsatz dabei.

Komplett in Beschlag nahm der Chor der fünften Klassen die Bühne. Angefeuert durch Elisabeth Kluth, klappten die Einsätze perfekt. Die Energie der charismatischen Leiterin, für die das Hauskonzert der letzte musikalische Auftritt ihrer fast 35-jährigen Lehrtätigkeit war, ging ungebremst auf die Sänger über. "Meine Finger schnippen, in meinem Kopf geht's rund, wuhuhu", zelebrierten sie den Swing.

Facettenreich waren die instrumentalen Soli, sowohl von der Auswahl der Instrumente als auch der Musikrichtungen. Von Harry Potters Schneeeule Hedwig ließ sich Cem Cebir am Horn beflügeln. Er rauschte mit ihr auf dem Botenflug durch die Nacht. Kurz, aber mit der Durchschlagskraft einer Pistolenkugel, war Benjamin Schymiks Klavierstück "Criminal Musik". Einen verträumten Blick in die "Schneekugel" nahm Lea Budzinski am Klavier. Vorher hatte sie schon Sängerin Zeyna Elschnig begleitet. Für ihre Interpretation von "A Thousand Miles" von Vanessa Carlton hätte so mancher Zuhörer auch gern den langen Fußmarsch auf sich genommen.

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"Krieg der Sterne"-Medley

Die Vielfalt an Tönen, die man auch ohne Instrument hinbekommt, demonstrierte Beatboxer Sebastian Krause. Dass Streicher rocken können wie Queen, davon waren die Fünftklässler der Streicherklasse fest überzeugt. Mit ihrer Hymne kamen sie beim Publikum gut an. Joachim Schaefer fiedelte die Melodie, seine Eleven übernahmen mit Geige, Cello, Bratsche und Bass den Refrain.

Den Spagat zwischen Klassik und Science Fiction schaffte das Schulorchester. Mit der 9. Symphonie von Beethoven hatte es das Konzert eingeleitet, mit dem Empire schlug es nach der Pause im "Krieg der Sterne"-Medley zurück.

Ebenso Schlacht erprobt zeigten sich die Freibeuter der Streicherklasse. Diesmal übernahmen die Sechstklässler das Ruder. "Hey ho, zieht Piraten über das Meer", riefen sie auf. Ihren "Hero" besangen bei der Schulband "Der Spind von Davy Jones" gleich zwei Sängerinnen: Yasemin Deger und Jasmin Stasius. Beherzt zur Seite standen ihnen drei Gitarristen, ein Bassist und ein Schlagzeuger.

Eltern und Lehrer waren zu Recht stolz auf den musikalischen Nachwuchs. Das Publikum lobte jede Leistung. Und ging doch mal ein Ton daneben oder klappte ein Einsatz nicht, half der Applaus durch den kleinen Hänger.

(choe)