Steinmeier in Duisburg: Besuch in Schule und Schrottimmobilie

Bundespräsident in Duisburg: Kinder begrüßen Steinmeier bei Marxloh-Besuch in elf Sprachen

Der Bundespräsident zu Gast in Duisburg-Marxloh: Frank-Walter Steinmeier hat eine Grundschule, eine sogenannte Schrottimmobilie und einen Brautmodenladen besucht. Der Stadtteil gilt als Problemviertel.

Die rund 200 Kinder der Grundschule begrüßten das Staatsoberhaupt mit einem Guten-Morgen-Lied in elf Sprachen. 95 Prozent der Kinder dieser Schule haben ausländische Wurzeln. In einem Gespräch informierte sich Steinmeier anschließend über die besonderen Probleme in dem Stadtteil - unter anderem über den Umgang der Stadt mit Schrottimmobilien.

Später am Vormittag besuchte er noch ein für den Stadtteil typisches Brautmodengeschäft. Hier kam es am Rande der Veranstaltung zu einer Festnahme. Ein Mann soll Steinmeier beleidigt haben. Die Polizei nahm den Mann im Gewahrsam.

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Im weiteren Tagesverlauf will der Bundespräsident in Dortmund mit Polizeibeamten und im sauerländischen Altena mit Flüchtlingsfamilien und Ehrenamtlichen sprechen. Das zweitägige Programm soll am Abend mit einem Bürgerempfang in Arnsberg enden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Problemviertel Duisburg-Marxloh

Steinmeier wird wie am Vortag von seiner Ehefrau Elke Büdenbender begleitet. Am Montag hatte sich der Bundespräsident in das Goldene Buch der Stadt Düsseldorf eingetragen und auf dem Marktplatz mit Bürgern gesprochen. Später war er zu Besuch bei der Rheinischen Post.

(lsa/lnw)