Duisburg: Startschuss für Umgestaltung

Duisburg: Startschuss für Umgestaltung

Der Bahnhofsvorplatz in Großenbaum wird barrierefrei ausgebaut. Dies ist durch Mittel aus dem Konjunkturpaket II möglich. Bis Ende des Jahres müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann hat Großenbaum endlich seine Mitte.

Großenbaum Worauf sie so lange gewartet haben, soll nun endlich realisiert werden. Und deshalb kamen gestern auch einige Mitglieder des Bürgervereins Großenbaum/Rahm zum Startschuss für die Umgestaltung des Großenbaumer Bahnhofsvorplatzes. Seit 20 Jahren haben Politik und Bürger dafür gekämpft, dass der Platz vor dem Bahnhof zu einer neuen Mitte für den Ortsteil wird. Durch die Mittel aus dem Konjunkturpaket II wird dies nun möglich.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Christoph Hölters, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement, stellten gestern vor Ort die Pläne für die Umgestaltung des Platzes vor. Hier die wichtigsten Maßnahmen:

— Der Bahnhofsvorplatz wird barrierefrei ausgebaut.

— Alle Einbauten und Hindernisse werden entfernt.

— Die angrenzende Ampelkreuzung wird zu einem Mini-Kreisverkehr ausgebaut, die Ampeln werden abgebaut.

— Die Bushaltestellen entlang der Saarner Straße und der Großenbaumer Allee werden außerhalb des verkehrsberuhigten Bereichs neu angeordnet und barrierefrei ausgebaut.

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— Durch neue Reflektorleuchten soll der zentrale Platzbereich hervorgehoben werden.

— Die Zu- und Abfahrt des Park- und Ride-Parkplatzes wird neu geregelt.

In dem neu gestalteten Bereich sollen sich künftig die Verkehrsteilnehmer so wie im Bereich des Opernplatzes in der Innenstadt den Verkehrsraum gleichberechtigt teilen. Bis Ende des Jahres sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein. Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes gehört zu einem Paket von insgesamt fünf Plätzen, die mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II barrierefrei gestaltet werden. Dazu gehört unter anderem auch der Dorfplatz in Bissingheim.

Insgesamt wird die Baumaßnahme in Großenbaum zwei Millionen Euro kosten. Darin sind auch die Kosten für die Fahrbahnsanierung der Angermunder Straße und die Umgestaltung entlang der Großenbaumer Allee enthalten.

Bezirksbürgermeister Dietmar Eliaß (SPD) begrüßte die Maßnahme. "Wir sind froh, dass wir diese Lösung haben", sagte er gestern. In die jetzt umzusetzenden Pläne, so Oberbürgermeister Adolf Sauerland, seien auch Anregungen aus dem Bürgerworkshop geflossen. Allerdings stieß der geplante Kreisverkehr nicht bei allen auf Gegenliebe. Er sei jedoch für die Verkehrsregelung an der Kreuzung notwendig, sagte Christoph Hölters vom Stadtentwicklungsamt.

(RP)