Projekt Lebenswert: Syrische Flüchtlinge kochen im Restaurant Sham in Neumühl

Projekt Lebenswert : Syrische Flüchtlinge kochen in Neumühl

Drei junge Syrer machen im Restaurant Sham in Neumühl zur Zeit ihre Ausbildung zum Restaurantfachmann und sind im Service tätig.

Die syrische Küche bezieht ihre Grundlagen aus der besonderen geographischen und klimatischen Lage am Mittelmeer und den fruchtbaren Böden in der Region. Neben Fleisch von Lamm, Geflügel und Rind, das auf ganz besondere Art und mit raffinierten Gewürzen zubereitet wird, prägt viel frisches Gemüse die syrische Küche. Drei junge Syrer machen im Restaurant Sham in Neumühl, Holtener Straße  176, zur Zeit ihre Ausbildung zum Restaurantfachmann und sind im Service tätig. Die Gäste loben insbesondere die Küche von Azubi-Koch Yamen Kadour und den Service der jungen Männer.

Kadours Philosophie ist es, seinen Gästen die typisch syrische Küche zu präsentieren, ganz so, wie er sie von seinen Eltern kennengelernt hat. Frische Kräuter und Gewürze wie Minze, Petersilie, Koriander, Zimt, Piment, Nelken, Kreuzkümmel oder Kardamon sind charakteristisch. Die Gerichte sind schmackhaft und würzig, jedoch nicht scharf. Das Besondere an Kadours Küche ist, dass jedes Gericht á la Minute und mit viel Liebe zum Detail zubereitet wird. Der junge Syrer kocht bereits seit drei Jahren im Duisburger Restaurant. Dort kommen alle Einnahmen dem Projekt Lebenswert zugute. Jeder Gast unterstützt somit bedürftige Menschen.

(dab)
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